Seit Jahren geisterte mir ein Gedanke durch den Kopf,wie einfach oder kompliziert auch eine Reparatur bzw. Wartung an Hochfahrgeschäften ist.
Ich bin ja ein absoluter Fan der Schwarzkopf Enterprise Typ I,wie sie seinerzeit von Fam Tolisch bzw. Beuermann betrieben wurden.
Als technisch versierter stellte ich mir immer wieder die Frage: Ist es schwierig oder gar gefährlich,wenn Reparaturen durchgeführt werden müssen?
Bei Enterprise Typ I sitzen die drei Motoren,Kupplungen und Bremsen für die Hubvorrichtung in einem Stahlkasten,der hinter dem eigentlichen Hubarm sitzt und nur bei hochgefahrenem Hubarm gut zugänglich ist.
Ich dachte mir dann immer,was wohl wäre ,wenn ich das reparieren müsste und durch irgend einen dummen Zufall sich der Hubarm plötzlich senkt? Wohin und wie schnell kann man fliehen?
Nun hat der Fall Langenscheidt gezeigt,dass so ein Zufall tatsächlich eingetreten ist. (Was nun genau passiert ist,ist ja noch unklar) aber mir wurde mulmig bei dem Gedanken.
Also ich würde mich wesentlich sicherer fühlen,wenn der Hubarm durch eine Stange abgestützt wird,die so stark bemessen ist,dass sie die Last problemlos tragen kann.Auf Bildern aus ausländischen Freizeitparks habe ich auch öfter gesehen,dass so eine Art Bock den Hubarm in Schräglage fixiert,wenn Arbeiten an der Hydraulikanlage durchgeführt werden. Ich finde,dass man immer zur eigenen Sicherheit Vorkehrungen Treffen muß ,die solch einen tragischen Unfall in Zukunft ausschließen könnte.



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