Cyclone Beach Lemoine (Huss Flipper ehemals Blume)

23. April 2012
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#61
Also ich bin verwirrt von welcher Anlage hier jetzt aktuell geredet wird. Die Anlage lief bis 2017 unter Blume und der war damit auch auf der Reise und somit war die Anlage auch transportabel.

Ja die Anlage war bis 2012 seit ihrem Bau ausschließlich in Parks unterwegs, danach aber ab 2013 eben unter Blume auf der Reise
 

Steffen Franke

....ist oft hier
Stammuser
19. Februar 2012
128
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#62
Ja aber wohl kaum in Deutschland, so eine Anlage ist für den TÜV quasi fast komplett neu zu bewerten. Da muss von einem Statiker alles erstmal berechnet werden, dann wird geprüft wenn alles durch ist vom TÜV. Währenddessen und vorher wurde und wird die gesamte Anlage durchweg auf einen neuen Zustand gesetzt.

Achsen drunter bauen, Rückwand komplett neu verblechen, Gondelrahmen usw Mittelbau alles fertig machen usw. die derzeitigen Arbeiten die noch laufen richten sich nach dem Stand der Prüfung natürlich auch.

Wenn man da schon Teile fertig macht und nachher heißt es der Lack muss wieder runter wir müssen da nochmal was prüfen oder sogar ändern dann ist das nicht der Vorteil.

Zudem auch sonst so ziemlich alles Neu, Lichtanlage, Steuerung, Elektronik, Gondel Lackierung, Lichtkästen, Schrift, Design an sich, Bügel usw. ...



Wenn dann da ein Statiker wirklich mal deutlich länger braucht als vereinbart dann steht man da. Und da der TÜV auch relativ ausgelastet ist dauert das dann durchaus.

Die Sicherheit einer solchen Anlage steht an erster Stelle und das ist richtig so. Im Ausland wäre so eine Anlage mitunter schon lange im Betrieb.
 
23. April 2012
734
1.761
#63
Die Anlage lief unter Blume (Worms/Berlin) also in Deutschland! Also komplett neu ist die Anlage auf der Reise nicht. Klar sie wird umgestaltet und auf die neue DIN gebracht. Aber das man sie neu Reise fertig machen muss glaube ich nicht
 
21. Mai 2014
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#64
Die Anlage lief unter Blume (Worms/Berlin) also in Deutschland! Also komplett neu ist die Anlage auf der Reise nicht. Klar sie wird umgestaltet und auf die neue DIN gebracht. Aber das man sie neu Reise fertig machen muss glaube ich nicht
Doch die Anlage war nicht als Reise Anlage ausgelegt Mittelbau mußte Per Kran gestellt werden ! Der Flipper war mehr im Ostblock als in Deutschland auf Reise und deshalb keinen Gültigen Tüv ! Fahrgeschäfte die Länger als 2 Jahre ohne Tüv Abnahme sind Müssen eine Neue Komplett Abnahme vom Tüv bekommen das Heißt alles neu eintragenlassen und neues Baubuch erstellen lassen wie hier jetzt nach neuer Din Norm!
 
2. Oktober 2009
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11.082
#65
Die Anlage lief unter Blume (Worms/Berlin) also in Deutschland! Also komplett neu ist die Anlage auf der Reise nicht.
Zwischen "lief unter einem deutschen Schausteller" und "lief in Deutschland"gibt es einen kleinen Unterschied!;)
Ich will ncht ausschliessen,daß dieser Flipper auf 2,3 Plätzen,wo man Zeit drumrum hatte,aufgebaut wurde.Aber wer hat den denn wirklich live gesehen und ist mitgefahren? Wohl die Wenigsten.
Im Ausland,bei längeren Gastspielen,kann man damit Geld verdienen.Aber in diesem Ursprungszustand war keine längere Deutshclandtournee möglich,wo man jede Woche woanders steht . . .
 
21. Mai 2014
332
529
#68
Das SAD ja anscheinend alle relevanten Unterlagen für den Flipper hat hätte man sich eine Menge Zeit sparen können wenn die sich darum gekümmert hätten. Die Mehrkosten gegenüber "selber in die Hand nehmen" hätte man durch den Zeitgewinn mind. teilweise kompensieren können!
Vielleicht ist SAD zu Teuer gewesen ? Man hat bestimmt Angebote eingeholt und sich nach Sichtung der Angebote zum Entschluss gekommen das man es selber macht !
 
Gefällt mir: Rooster94 und Henner
8. Oktober 2010
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#69
Vielleicht ist SAD zu Teuer gewesen ? Man hat bestimmt Angebote eingeholt und sich nach Sichtung der Angebote zum Entschluss gekommen das man es selber macht !
Und lieber ein Jahr oder mehr keine Einnahmen hat und Platzmeister vertrösten muss? So kann man denken ist aber nicht wirtschaftlich und völlig unrentabel!
 

Bernd Oberschelp

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Stammuser
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20. Juli 2011
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#71
Das SAD ja anscheinend alle relevanten Unterlagen für den Flipper hat hätte man sich eine Menge Zeit sparen können wenn die sich darum gekümmert hätten. Die Mehrkosten gegenüber "selber in die Hand nehmen" hätte man durch den Zeitgewinn mind. teilweise kompensieren können!
Ralf, du bist doch aus der Szene.
Wieso und woher sollte SAD relevante Unterlagen die Statik betreffend für den Flipper haben? Hier wird ja von einer statischen Berechnung nach 13814 gesprochen, die hat bestimmt noch keiner bisher gemacht für solch einen Exoten, da noch niemand nach neuer Norm einen Flipper auf die Plätze gebracht hat. Oder hast du da andere Infos, das würde mich sehr interessieren.

Bisher führt SAD doch nur Auffrischungsarbeiten durch aber meines Wissens keine Neuberechnungen und Umbauten, es sei denn es bringt jemand eine Statik mit, nach der gebaut wird, so mag es z.B. bei der Schlittenfahrt gewesen sein.
Einzig die BD sind zur Normauffrischung dort durchgelaufen, woher die Berechnung stammt kann ich nicht sagen, die ursprüngliche Berechnung die zur Erneuerung der Kreuze führte wurde ja mal von Frau Kinzler angeleiert, allerdings fand dieser Umbau woanders statt.

Sorry für Off Topic.
 
27. August 2018
11
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#75
Die ehemalige Flipper Anlage von Joachim Blume war eine reine Parkversion, daher ist es richtig das diese erst umgebaut werden muss und das vor allem din norm gerecht.

Was viele vergessen ist, dass das ganze nicht nur die Fahrgastkörper betrifft.

Zuerst einmal muss der Unterbau auf die zu tragende last berechnet werden, dann die bewegliche Masse (Gondeln, Ausleger).
Dazu gehört auch sämtliche für den beweglichen Teil verwendete deko die in die Rechnung mit einfließen muss.

Das ist aber nur die halbe Geschichte. Die zweite ist, die Rückwand Stichwort Windlast. Und dann geht's weiter mit den Böcken welche die Rückwand und eben darauf laufende Personen sowie deko tragen müssen. Davon ab ist die norm auch geprägt von einer bestimmten Art zu schweißen.

Ein Umbau der so umfangreich ist wie der eines mittlerweile mindestens 20 bis 35 Jahre alten Huss Geschäft, ist keine Sache die von heute auf morgen geht. Und wenn dann gewisse Dinge in Verzögerung kommen oder gar sich komplett zerschlagen und man an einer neuen Lösung suchen muss, laufen gerne mal Monate ins Land. In manchen Fällen sogar Jahre.
 
4. Februar 2017
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#76
Ein Umbau der so umfangreich ist wie der eines mittlerweile mindestens 20 bis 35 Jahre alten Huss Geschäft, ist keine Sache die von heute auf morgen geht. Und wenn dann gewisse Dinge in Verzögerung kommen oder gar sich komplett zerschlagen und man an einer neuen Lösung suchen muss, laufen gerne mal Monate ins Land. In manchen Fällen sogar Jahre.
Mag ja alles so sein wie du sagst, aber dann stelle ich mir die Frage: Erstens, Warum bewirbt man sich dann mit einem Geschäft schon, obwohl die Fertigstellung sich solange raus zögert?! Man weiß doch was man gekauft hat.... Will heißen: wenn man ne Parkversion kauft und die erst auf Reiseversion umbaut, muss man doch mit Problemen rechnen... und zweitens: Lohnt sich dieser Aufwand finanziell noch, wenn man soviel Zeit und Geld in so einen Umbau steckt?! Nix gegen den Huss-Flipper, aber ich denke die "goldenen Jahre" dieses Geschäftstyps sind vorbei!!
 
27. August 2018
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#77
Mag ja alles so sein wie du sagst, aber dann stelle ich mir die Frage: Erstens, Warum bewirbt man sich dann mit einem Geschäft schon, obwohl die Fertigstellung sich solange raus zögert?! Man weiß doch was man gekauft hat.... Will heißen: wenn man ne Parkversion kauft und die erst auf Reiseversion umbaut, muss man doch mit Problemen rechnen... und zweitens: Lohnt sich dieser Aufwand finanziell noch, wenn man soviel Zeit und Geld in so einen Umbau steckt?! Nix gegen den Huss-Flipper, aber ich denke die "goldenen Jahre" dieses Geschäftstyps sind vorbei!!
Eigentlich ist das ne ziemlich einfache Sache : ein Lieferant hat einen festgesetzten Liefertermin. Und an dem hält man sich auch grob in seiner Planung und schlägt nen Monat oder 2 Monate drauf. Doch wenn wie gesagt sich Dinge ergeben, oder komplett neue Lösungen gefragt und erarbeitet werden müssen dann wirft das zuerst mal den ganzen Plan übern Haufen.
Und wenn man dann drüber nachdenkt das es immer so sein könnte, bleibt die Frage nach dem Risiko. So gesehen ist das eine echt mutige Angelegenheit die sich Unternehmer in der Branche annehmen und versuchen was auf die Beine zu stellen.

Ob es sich lohnt oder nicht hängt in erster Linie vom Anschaffungspreis und den dann hinterher veranlassten umbauten ab, welche gerne im gleichen Ausmaß sein können bei gebrauchten Anlagen.

Sicher ist das der Flipper zum neupreis heut zu tage nicht mehr funktionieren würde denn da steht die Anschaffung im Vergleich zum Gebrauchtwert in einem unrealistischen Verhältnis, mal davon abgesehen das die Firma Huss sich ihre Geschäfte damals extrem gut zahlen hat lassen, mal davon abgesehen dass das Fahrgefühl des Flippers einen heute nicht mehr vom Hocker haut. Wenn man ehrlich ist ist lediglich der Break Dance noch genauso stark von der Publikumsanahme wie in früheren Zeiten und evtl der Wellenflug. Polyp, Flipper, Topspin, shake, take off, magic, Musik express (generell Berg und Tal Bahn) das waren und sind alles Klassiker und tolle Maschinen aber nicht mehr zeitgemäß weder was ihren thrill noch ihre Wirtschaftlichkeit angeht
 
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2. Oktober 2009
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#78
Wenn man ehrlich ist ist lediglich der Break Dance noch genauso stark von der Publikumsanahme wie in früheren Zeiten und evtl der Wellenflug. Polyp, Flipper, Topspin, shake, take off, magic, Musik express (generell Berg und Tal Bahn) das waren und sind alles Klassiker und tolle Maschinen aber nicht mehr zeitgemäß weder was ihren thrill noch ihre Wirtschaftlichkeit angeht
"Zeitgemäß"finde ich die alle noch.Den "Thrill"angehend kann man keinen Festplatz nur mit High-Teh-Schleudern bebauuen.Im Gegenteil.Obwohl Propeller und Co. hoch im Kurs stehen,muss man bedenken,daß diese oftmals alleine und konkurenzlos auf zumindest mittleren Plätzen stehen.Da ist es logish,daß sich die Mehrheit,die sicher auf famiienfreundlicher steht,auf die anderen Geschäfte verteilt und diese dann nicht mehr so ganz überrannt werden.die Lösung ist wie immer eine ausgewogene Mischung,die leider immer seltener vorzufinden ist.
Sicher kann man darüber streiten.aber einen Musikexpress als nicht mehr wirtschaftlich anzusehen,finde ich schon komisch.Wie kommst du darauf? Nur,weil mittlerweile 2 auf ihre Tunnel verzichten?;)
 
27. August 2018
11
25
#79
"Zeitgemäß"finde ich die alle noch.Den "Thrill"angehend kann man keinen Festplatz nur mit High-Teh-Schleudern bebauuen.Im Gegenteil.Obwohl Propeller und Co. hoch im Kurs stehen,muss man bedenken,daß diese oftmals alleine und konkurenzlos auf zumindest mittleren Plätzen stehen.Da ist es logish,daß sich die Mehrheit,die sicher auf famiienfreundlicher steht,auf die anderen Geschäfte verteilt und diese dann nicht mehr so ganz überrannt werden.die Lösung ist wie immer eine ausgewogene Mischung,die leider immer seltener vorzufinden ist.
Sicher kann man darüber streiten.aber einen Musikexpress als nicht mehr wirtschaftlich anzusehen,finde ich schon komisch.Wie kommst du darauf? Nur,weil mittlerweile 2 auf ihre Tunnel verzichten?;)
In erster Linie ist mit thrill nicht unbedingt das Fahrgefühl gemeint sondern eher die Wirkung auf das breite Massen-Publikum, und das sind nun mal 0815 Endverbraucher und nicht die Fans.

Des weiteren um auf die Frage ein zu gehen, nach der wirtschaftlichkeit eines ME :
Musikexpress Mittelbauten sind sehr lange Anhänger und keine Sattelauflieger von daher bedarf es absolut immer Ausnahmegenehmigungen für den Transport im öffentlichen Bereich, darüber hinaus sind die meist sehr schwer (zwischen 35 bis 50 Tonnen je nach Fabrikat) also muss man Entsprechendes Zugfahrzeug voraus setzen. Dort entsteht das nächste Problem : die heutige LKW Generation (Actros MP4, ect.) ist nicht mehr für die Nutzung der TOW-BAR, Zug-Gabel, Transporte konzipiert (zumindest bei gewichte jenseits der 40 Tonnen) und bedarf massiver umbauten teilweise plus Steuergeräte Tausch usw. Eine normale Sattelaufliegerkupplung bietet da große Vorteile. Allein schon in der Flexibilität, da man bei Bedarf auch Speditionen für den Transport nutzen kann.

Als Beispiel kann ich hier mal KMG einwerfen und fragen : Warum sind die Geschäft alle nahezu so konzipiert das sie unter 30 Tonnen wiegen mit Ausnahme der xxl und des discovery..?

Und kmg konzipiert die Anlagen alle so das mit sehr sehr wenig Personal auskommen und der auf so wie abbau sehr schnell geleistet werden kann, ganz zu schweigen von der nicht benötigten Nutzung eines Kran.

Das ist nämlich auch ein k.o.-Kriterium für die alten Klassiker : viele brauchen einen Kran, sind Personalintensiv, im Falle eines ME oder auch Wellenflug ist auch richtig maloche angesagt weil es extrem viele Teile sind die zusammengebaut werden müssen.. Und daraus Resultiert sich schon die Problematik mit der Personalnot bei extrem vielen Betrieben. Viel Arbeit erfordert viel Zeit Aufwand. Und manchmal ist aber eben nicht eine Woche von Veranstaltung zu Veranstaltung Zeit sondern eben nur 3 Tage, je nach dem zumindest.

Das Thema weitet sich dann aus auf die Arbeitszeit usw. usw.
 
21. Mai 2014
332
529
#80
Nur leider haste vergessen R2019 das die Geschäfte zur einer Zeit gebaut wurden wo es noch kein Leichtbau gab aller KMG! In den späten 70er Anfang der Achtziger gab es selten guten Aluminium um Geschäfte zu Bauen und auch wurde damals schon an Sicherheit und Langlebigkeit der Geschäfte gedacht! Klar heute Rächt sich es teilweise aber zur jetzigen zeit werden diese Eisenschweine wie du meinst Neu umgerüstet man versucht Gewicht zu sparen, aber auch Anzahl der Transporte wird überdacht teilweise reisen Me oder andere große Geschäfte mit weniger Hänger als zu beginn klar damals wurde viel extra verladen doch heute kann man es besser verpacken bzw zusammenlegen so das statt 5 Hänger nur noch 3 oder nur noch 2 Hänger bzw Auflieger beim Geschäft sind! Und auch die Technik Ändert sich heute kann man auch gezogene Mittelbauten umrüsten auf Auflieger das macht viel aus da einige Meter wegfallen und somit die Sondertransporte wegfallen da Mittelbau bzw Auflieger sich in den Normalen Straßenmaßen bewegen auch weil Gewicht gespart wird und Mittelbau durch umladen leichter wird!

Also auch wenn immer noch viel Handarbeit notwendig ist heute sind viele Huss und Mack Geschäfte und auch Andere Firmen die es gibt noch Gefragt