Es gab einen sehr interessanten Artikel über die reisenden Riesenräder in der K&P-Revue. Danach werden als Großriesenräder alle über 30 Meter definiert. Und davon gibt es sehr viele in Deutschland. Neben den schon erwähnten von Steiger-Rosenzweig (60m) wird das Hablützel-Rad unter neuer Firmierung (Hablützel-Bruch) mit der gleichen Höhe angegeben. Es folgen Bellevue (Bruch) und Europa-Rad (Kipp) mit etwa 55m, das Oktoberfestrad von Willenborg mit etwas über 50m und das etwas kleinere, ebenfalls von Willenborg (das gelbe mit 48,XX m wurde mal exakt vermessen). Die nächste Kategorie sind die Räder mit jeweils 36 Gondeln, Roue de Parisienne (Burkhard-Kleuser), und das Rad von Cornelius, beide aus der Mondial-Fabrikation, (MCS) bei denen die Wagen mit eingebaut werden. Ebenfalls 36 Gondeln haben das Jupiter-Rad von Kipp und das Royal-Bavarian-Wheel von Jost. Alle vier sind etwa 46m hoch. Und nun kommt die "Masse" mit 32,28,26,24 Gondeln, Größe zwischen 33 und 42 Metern, wobei die Angaben bei den Riesenradbesitzern des Öfteren etwas nach "oben" geschönt wird. Eine (Verzeihung!) sehr dreiste Übertreibung gibt es nur bei einem Rad von Wolters-Domke mit 32 Gondeln, das mit 50m "verkauft" wird und nur etwas über 40m Höhe hat. Das oben erwähnte Rad der Gebr. Boos, das im letzten Jahr angeschafft wurde ist in der Kategorie der "Großräder" wohl das Kleinste mit 32m. Es gibt dann noch Räder der Mittelklasse, die zwischen 20 und 30m messen und alte "Russen" dessen wohl schönstes Exemplar leider schon lange von der reise verschwunden ist, im Ponypark Slaaghaaren noch viele Jahre in Betrieb war und mittlerweile wohl verschrottet ist. Hier ein Bild aus dem Jahr 1967, das mein Vater geschossen hat.