HUSS Maschinenfabrik

Marc Paßlack

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#1
Was man nicht so alles beim Umräumen im Keller findet, wenn der turnusgemäße Austausch des Gaszählers ansteht :)

Aufnahmen vom Bremer Firmengelände Ende der 90er.

Die Huss Park Attractions GmbH (vormals Huss Maschinenfabrik und Huss Rides) ist der größte deutsche Hersteller für die Entwicklung und Produktion von Freizeitanlagen mit Sitz in Bremen.

Huss ist insbesondere auf die Herstellung von kleineren Thrillrides spezialisiert und hat bis heute insgesamt 35 verschiedene Fahrgeschäfte entworfen und gebaut. Huss Rides ist zudem der weltweit größte Produzent für Attraktionen auf Jahrmärkten und übernimmt auch die thematische Gestaltung.


Geschichte
Die HUSS Maschinenfabrik GmbH & Co. KG wurde 1919 in Bremen gegründet und produzierte ursprünglich nur Ersatz- und einzelne Bauteile für Schiffe. In der Freizeitbranche betätigt sich das Unternehmen seit 1969, mit dem Beginn des großen Booms von Jahrmärkten. Seit den 90er Jahren tritt das Unternehmen zunehmend unter dem Namen Huss Rides auf und passte sich damit seiner internationalen Orientierung an. Erst seit dem Jahr 2006 konzentriert sich das Unternehmen ausschließlich auf die Produktion von Freizeitanlagen.

Am 1. August 2006 wurde vom Amtsgericht Bremen die vorläufige Insolvenz beschlossen und ein Insolvenzverwalter bestellt.

Eine geplante Übernahme durch Krupp Stahlbau Hannover scheiterte. Stattdessen wurde eine Huss Park Attractions GmbH gegründet, die allerdings nicht die Rechtsnachfolge der HUSS Maschinenfabrik antritt. Die neue GmbH wird von einer Gruppe Investoren geleitet und die ungarische Fabrik Huss Gépgyár Kft. wurde von einem Industrieunternehmen übernommen.

Quelle: Wikipedia
 

Marc Paßlack

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#2
weiss jemand, ob das Betriebsgelände abgerissen wurde? Guckt man heute bei Googleearth nach der Stresemannstrasse 56 sehen die Gebäudekomplexe sehr nach Neubau aus.
 

Rainer Wallenfang

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#6
Wenn der Baumarkt Max Bahr war,dann ist er Geschichte,es sei denn,BAUHAUS hat die Hallen übernommen sowie bei uns in Köln Ehrenfeld. Die haben aber nicht überall die hallen übernommen. In einer anderen Filiale ist jetzt ein Fitness studio drin.
 

Rainer Wallenfang

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#7
Stresemannstr. ist vorne die Hauptstrasse. Die kleine Strasse,die da im Rechtsbogen vorbei an dem ehemaligen Firmengelände vorbeiführt,heißt Legienstrasse.Weiter rechts dann die Ex Max Bahr Hallen. Da muss es aber noch woanders Zwischenlager gegeben haben,denn bei der Menge an Fahrgeschäften,die da gebaut wurden,reicht dieser Platz alleine nicht aus.Das Unterteil vom Top Spin in violett stand aber auch sehr lange da rum. Lustig sieht die Variante vom Flipper aus mit dem Ananas Kopf in der Mitte.Kann mir nicht vorstellen,dass alles da gebaut wurde. In der großen Halle wurde zusammengebaut,da gibst ja auf YT das kurze Video ,wo die einen Condor zusammenbauen.Da hatte Schwarzkopf damals mehr Fläche gehabt zum produzieren in zwei Werksteilen. Und das ganze GFK Laminierverfahren für die Gondeln hat auch eine Fremdfirma in Murnau für die gemacht.
 

Ralf Gawlick

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#8
Rainer, ich bin ziemlich sicher das die Flippervariante mit der Ananas aus der ASR-Reihe ist. Damals wollte Huss eine Reihe von kleinen, kompakten Fahrgeschäften zu fairen Preisen (ich glaube hauptsächlich für Parks) bauen. Ich weiß aber nicht wieviele Geschäfte insgesamt davon tatsächlich realisiert worden.
 

Rainer Wallenfang

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#9
Ich weiß. in die ASR-Reihe ging auch der Breakdance 4. Ein auf Rollen laufender Drehstern mit einzelnen Gondelkreuzen. Das leuchtet ein,da dieses Flipperähnliche Gebilde nur 6 Gondeln hat und keinen Unterbau hat. Dieser trug den Antrieb und wurde wie eine Containerpalette auf entsprechendem Fundament festgedübelt. Wieviele davon vor der Insolvenz 2006 tatsächlich in die Parks gingen weiß ich nicht. Ja,man wollte damit den Preis deutlich reduzieren.Das konnte Huss letztendlich auch nicht mehr retten.
 
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#11
...Kann mir nicht vorstellen,dass alles da gebaut wurde. In der großen Halle wurde zusammengebaut,da gibst ja auf YT das kurze Video ,wo die einen Condor zusammenbauen.Da hatte Schwarzkopf damals mehr Fläche gehabt zum produzieren in zwei Werksteilen. Und das ganze GFK Laminierverfahren für die Gondeln hat auch eine Fremdfirma in Murnau für die gemacht.
Hallo,
es gab in Lilienthal in der Straße "Hilligenwarf" (neben "Kastens & Knauer") noch ein Gelände, bis ca. 2003 wenn ich mich nicht täusche. Später wurden die Hallen wohl von einer Spedition genutzt.
 

Olaf de Laar

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#12
Gebaut wurde in Ungarn war damals mit als die Megadancer zum Umbauen dorthin gingen.Feinschliff wurde in Bremen gemacht
 

Olaf de Laar

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#16

Omnibus78

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#20
Wie viele Swing Around Anlagen gab es eigentlich
Ich kenne nur noch die aus der Schweiz
 
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