Presse Keine Einnahmen in 2020 -Kölner Schausteller unter Tränen

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Marc Paßlack

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alex crange

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Das ist mal wieder typisch Köln. Warum stellt man den Kölner Schaustellern keine Standorte zur Verfügung? Ist in Düsseldorf und Bonn doch auch kein Problem gewesen. Für das Europarad hat man doch auch einen guten Standort gefunden. Und das obwohl Kipp nicht aus Köln kommt. Ziemlich schlechter Stil der Stadt Köln. Aber ein Riesenrad bringt halt mehr Aufmerksamkeit.
 
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Das ist mal wieder typisch Köln. Warum stellt man den Kölner Schaustellern keine Standorte zur Verfügung? Ist in Düsseldorf und Bonn doch auch kein Problem gewesen. Für das Europarad hat man doch auch einen guten Standort gefunden. Und das obwohl Kipp nicht aus Köln kommt. Ziemlich schlechter Stil der Stadt Köln. Aber ein Riesenrad bringt halt mehr Aufmerksamkeit.

Köln ist doch in Sachen Feste eh ganz, ganz komisch... Verstehe auch nicht, warum in einer Stadt mit so viel Lebensfreude in der Hinsicht so wenig passiert...
 

sven

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Was mal wieder auffällt ist doch auch ein deutschlandweit bekanntes Schemata unserer Behörden während der Corona Krise. Die ortsfeste Pommesbude, die Kneipe um die Ecke, das Restaurant - alle dürfen wieder öffnen, aber die temporäre Errichtung gastronomischer Betriebe bleibt verboten. Es sind doch beides Betriebe die unter den gleichen Hygienebedingungen ihre Waren anbieten. Warum bleibt das den Schaustellern vielfach untersagt. Das Argument der Stadt Köln es gäbe keine Standplätze und die Satzung gebe dies auch nicht her, erscheint mir sehr fadenscheinig.
Pommesbuden auf Trödelmärkten oder vor Baumärkten haben doch auch wieder geöffnet.
Ich kann es nicht nachvollziehen, dass hier einem alteingesessen Kölner Urgestein und dazu auch noch sehr angenehmem Kollegen, genauso wie vielen Anderen solche Steine in den Weg gelegt werden.
Und zum Punkt Hygiene:
Eigentlich wird jeder Schaustellerbetrieb, auf jedem Platz, vor der Öffnung, auf Herz und Nieren geprüft, also gut 20 - 30 mal pro Jahr.
Die ortsfeste Pommesbude laut Auswertung 2019 (Quelle BMEL) nur alle 2 Jahre wenn ein Kontrolleur überhaupt die Zeit findet.
Da kann man sich jetzt mal überlegen wo es wohl sauberer ist.
 
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Wobei die Pommesbude am Baumarkt oder Supermarkt (wie auch zurzeit das Europarad) auf Privatgelände stehen und fast jeder Baumarkt schon seinen eigenen externen Imbiss hat.

Das Europarad bekam ja sozusagen den Standplatz vom Schokoladenmuseum gestellt, zu dem der Platz ja gehört... Glaube nicht dass die Stadt da all zu viel zu sagen hatte, hätte es auf nem städtischen Platz wie z.B am Neumarkt oder Heumarkt stehen sollen hätte da die Stadt bestimmt auch wieder nen Strich durch die Rechnung gemacht... Selbst auf dem Platz vorm Schokoladenmuseum darf es ja nur mit einheitlicher Beleuchtung und ohne Musik betrieben werden, was dann wiederum bestimmt Vorgabe der Stadt war... Köln müsste wirklich mal umdenken, selbst die Deutzer Kirmes bekommt es richtig schwer gemacht von der Stadt mit den ganzen Auflagen und man hat den Eindruck, dass die Stadt überhaupt keine Feste bzw. Kirmessen will... Der Weihnachtsmarkt ist da echt ne absolute Ausnahme... Passt definitiv nicht zum Image von Köln, für mich ist Köln eine der lebenswertesten Städte in Deutschland mit lebenswerten, offenen Menschen... Die Regierung, aber auch manche Deutzer Anwohner (obwohl das glaub wirklich nur eine handvoll sind die da jedesmal doof machen) sieht das wohl leider anders...Und wenn die Stadt diesen wenigen nörgelnden Anwohnern dann auch noch den Rücken deckt, dann sieht man wo da der Hase lang läuft...
 
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D Crange

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So etwas dürfte es in der jetzigen Situation nicht geben . Viele Städte geben den Schaustellern ja freiwillig die Möglichkeit etwas Geld zu verdienen .
Für mich ist das reine Schikane . Das müsste gesetzlich geregelt werden und wenn die Stadt Köln keinen geeigneten Platz anbieten kann oder will muss sie für die Umsatzeinbußen aufkommen . Kann ja nicht sein dass irgendein kleiner Beamter über Existenzen entscheidet .
 

D Crange

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Die ortsansässigen Gastronomen, die der Stadt Köln das ganze Jahr Steuern bringen,
Sind ortsansässige Schausteller nicht auch Steuerzahler ? Ich glaube auch nicht , dass einige zusätzliche Geschäfte zu Umsatzeinbußen der anderen Gastronomen führt .
Bei uns in crange funktioniert das sehr gut .
Außerdem kann man nicht alle über einen Kamm scheren
Na dann mal Kölle alaaf
 
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Omsinator96

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6. Es wurden Fahrgeschäfte ohne aktuelle TÜV Zulassung aufgebaut.

Ok und wo ist das Problem?
Aufgebaut werden kann ja - das liegt ja in der Verantwortung (und dem Geldbeutel) des Schaustellers
Nur in solchen Fällen ist eben der TÜV dafür verantwortlich, den Betrieb zu untersagen - da hat also auch die Stadt Köln nichts mit zu tun
 

alex crange

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Ich spreche nicht von Restaurants, sondern von stationären Pommesbuden, Getränkeständen oder Eiswagen. Da wäre es eine unnötige Konkurrenz.
Wie viele stationäre Pommes - und Getränke - Stände haben wir denn in Köln? Außer wirklich mitten in der City fallen mir da nicht so viele ein. Dann stellt man die Schausteller halt weit genug entfernt hin. Das sind in meinen Augen fadenscheinige Gründe. In Düsseldorf stehen die Buden teilweise keine 50 m von festen Imbiss - Betrieben entfernt. Das funktioniert auch. Das sage ich als großer Köln - Fan. Aber so ist das in Köln - wenn Karneval ist geht alles ; gegen Schausteller werden lächerliche Gründe vorgeschoben.
 

Omsinator96

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4. Auf vielen Kirmessen in Köln und Umgebung gab es in den letzten Jahren unzählige Schlägereien und auch Messerstechereien an denen auch Schausteller beteiligt waren.
wenn Karneval ist geht alles

Da hat Alex nämlich schon einen Punkt, der aufgegriffen wurde, gut angegriffen ...
Schausteller waren in Messerstechereien verwickelt? Ok, möglich, hat man aber ja nie medienwirksam von gehört
Dazu die Gegenfrage: Wie viele Prügeleien, Raufereien und sexuelle Belästigungen (oder mehr) gibt es denn im Kölner Karneval? Das wird hier schön alles unter den Tisch fallen gelassen ... (wenngleich auch diese Fälle häufig nicht medienwirksam präsent sind)

Wenn man schon davon spricht, die "zwei Seiten der Medaille" zu betrachten, sollte man aber auch ALLES erwähnen und nicht nur einseitig bleiben ... :sneaky:
 
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Ich bin Kirmes interessiert und lese seit längerer Zeit in diesem Forum mit.
Ich bin waschechter Kölner mit Herz und Seele. Darum habe ich mich angemeldet, weil ich zu dem Thema etwas schreiben möchte. Ich kann die Vorwürfe, die hier gemacht werden nicht auf meiner Heimatstadt stehen lassen und will mal etwas Licht ins Dunkel bringen.
1. Die Firma Kipp aus Bonn steht aktuell mit dem Riesenrad am Schokoladenmuseum. Damit hat die Stadt Köln nichts zu tun. Der Platz wurde privat vermietet. Und auch mit den Öffnungszeiten, dem Licht und der Musik hat die Stadt nichts zu tun.
2. Die ortsansässigen Gastronomen, die der Stadt Köln das ganze Jahr Steuern bringen, haben alle im Moment sehr zu kämpfen. Warum sollte die Stadt denen in den Rücken fallen und noch zusätzliche, mobile Gastrobetriebe zulassen, wenn die eigenen Leute noch nicht einmal wissen, wie sie finanziell zurecht kommen sollten. Es steht jedem Schausteller frei, sich in einer anderen Branche in Köln selbstständig zu machen.
3. Die Stadt Köln hat in den letzten Jahren sehr viele negative Erfahrungen gemacht. Wo sollen die Sympathien herkommen?
Die Klagen der Anwohner und auch der Schausteller wegen der Deutzer Kirmes kosten die Stadt jedes Jahr etliche tausend Euro.
4. Auf vielen Kirmessen in Köln und Umgebung gab es in den letzten Jahren unzählige Schlägereien und auch Messerstechereien an denen auch Schausteller beteiligt waren.
5. Die Stadt Köln musste mit großem personellen und finanziellem Aufwand ein vermülltes Gelände räumen auf dem Schausteller ihr Winterlager hatten.
6. Es wurden Fahrgeschäfte ohne aktuelle TÜV Zulassung aufgebaut.
7. Die Vergabe der Kölner Weihnachtsmärkte ist auch immer mit hohen Gerichrskosten verbunden, die durch Schausteller verursacht werden.
Die Platzrechte auf dem Weihnachtsmarkt am Neumarkt wurden vor wenigen Jahren nachweislich durch den Schausteller Vorsitzenden mit einer gefälschten Bankbürgschaft erlangt.

Ich wünsche jedem Schausteller gute Geschäfte. Aber man muss die Medaille von zwei Seiten sehen. Ich finde es nicht gut das die Stadt Köln als Sündenbock dargestellt wird.

Und du siehst nur die Seite der Stadt Köln, aber nicht die Seite der Schausteller... Kein Wunder das in Köln nichts passiert in der Hinsicht wenn jeder Kölner so denkt wie du... Es gibt immer 2 Seiten, die man betrachten sollte... Denkst du die Probleme, die du aufzählst, haben andere Städte nicht? Diese Probleme hat fast jede größere Stadt, und dennoch bekommen es fast alle anderen hin den Schaustellern nen Standplatz anzubieten...
 
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