[Presse]Send-Beschicker unzufrieden

michael.

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MÜNSTER Die Schausteller des münsterschen Sends ziehen eine durchwachsene Bilanz der vergangenen fünf Tage. Insbesondere die zwei regenreichen Haupttage Samstag und Sonntag hätten die Bilanzen getrübt, sagte jetzt Fritz Heitmann, Sprecher der Schausteller.




„Wir sind nicht auf die angestrebten Zahlen gekommen“, sagte er mit Blick auf den Herbstsend, der heute abend zu Ende geht. Man müsse mit einem Umsatzeinbruch um bis zu 25 Prozent gegenüber anderen Herbstterminen rechnen, während derer das Wetter günstiger war.
Die Wirtschaftskrise ist bei den Sendbetreibern dagegen nur in abgemilderter Form angekommen, „der Send hat nicht gelitten“, so Heitmann. Dementsprechend gebe es aber jetzt auch keinen starken Aufschwung auf dem Rummelplatz.




Quelle:http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Send-Beschicker-unzufrieden;art993,1074401
 

ghosttrain

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Daß es in Münster immer Regnet,oder die Glocken läuten,sollte aber mittlerweile bei den Schaustellern angekommen sein!
Dennoch kanns so schlimm nicht sein mit den Umsatzeinbußen:
Der Herbstsend ist ja öfters von schlechtem Wetter geplagt.Trotzdem wurde am wochenende zwischen Veranstalter und Schaustellern vereinbart,daß der Send die nächsten Jahre in aktueller Form weitergeführt werden soll,sprich:3 Mal im Jahr! Frühjahr 9 Tage,ansonsten 5 . . .
 

Uli Keller

...ist neu dabei
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Ich habe hier noch etwas Interessantes zum Thema gefunden, was ich dem Forum nicht vorenthalten möchte:

Schausteller: Es bleibt bei drei Send-Terminen

Münster - Es bleibt bei drei Sendterminen pro Jahr in Münster. „So lange die Münsteraner die Veranstaltung annehmen", sagt Fritz Heitmann, so lange werden die Schausteller an den Terminen festhalten.

Der Send auf dem Hindenburgplatz ist in Münster eine Traditionsveranstaltung. Das Vergnügen soll auch künftig jeweils im Frühjahr, im Sommer und im Herbst angeboten werden. Mit einem Unterschied: Der Frühjahrstermin wird zu einem XXL-Send über neun Tage wachsen. Die beiden anderen Veranstaltungen beschränken sich - wie gewohnt - auf fünf Send-Tage. „Das Votum ist eindeutig", sagte gestern Heitmann, Vorsitzender des Schaustellerverbandes Münsterland, im Anschluss an die nichtöffentliche Sitzung der Schausteller. Heitmann begrüßte von rund 200 Betrieben, die bis gestern Abend auf dem münsterischen Send vertreten waren, mehr als 100 Kollegen zur Versammlung. Die Schausteller zogen ihre Herbst-Bilanz, die aufgrund des Wetters eher durchwachsen war. Trotzdem rechnet Heitmann zum Abschluss der Veranstaltung mit rund 250 000 Send-Besuchern.

Der Vorsitzende des Schausteller-Verbandes hofft, dass die Sendattraktivität aufgrund einer langen und jeweils zwei kurzen Veranstaltungen im kommenden Jahr nicht leidet. Für den XXL-Send spreche aber vor allem, dass größere Attraktionen nach Münster geholt werden können, so Heitmann. Zwei Jahre lang wurde der XXL-Send getestet. Im Zuge der Send-Verlängerung wurde gestern aber auch über neue Standgelder gesprochen. Verglichen mit Großveranstaltungen, so Heitmann, sei das Standgeld in Münster noch moderat. Verglichen aber mit Veranstaltungen im Münsterland sei der Send für die Schausteller die teuerste. Demnach soll künftig ein kleiner Betrieb zwischen 280 und 400 Euro pro Veranstaltung bezahlen, ein Fahrgeschäft wird dagegen mit 1200 bis 3500 Euro zur Kasse gebeten.

Besser als in der Vergangenheit wollen die Schausteller demnächst für ihre ihrer Meinung nach günstigen Preise werben. Münsters Schausteller wollen ihr Preis-Leistungsverhältnis besser vermarkten, so Heitmann. Verglichen mit Vergnügungsparks oder großen Kirmesveranstaltungen könnten sie sich gut blicken lassen, so Heitmann.

Quelle: Gabriele Hillmoth / Westfälische Nachrichten / 26.10.2010
 
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