[Presse]Sicherheit auf der Annakirmes 2011

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Sicherheit auf der Annakirmes 2011

"Jeder jedenfalls, der eine Großveranstaltung besuchen wird; denn die Auflagen für solche Veranstaltungen sind spürbar verschärft worden. Duisburg 2010 soll sich nicht wiederholen.

Das hat am ersten Juni-Wochenende der Veranstalter des «Aachener Bier- und Weinfestes» zu spüren bekommen. Wegen allzu laxer Umsetzung der Sicherheitsvorschriften konnte der Auftritt von Schlagersänger Michael Wendler kurzfristig nicht stattfinden, der eigentlich dazu engagiert worden war, Besucher zum «Bier- und Weinfest» zu locken. Die Veranstaltung wurde, mangels Publikumsinteresses, ein beachtlicher Misserfolg.

Zur Annakirmes in Düren kommen jährlich etwa 800.000 Besucher, das sind fast 100.000 pro Tag. Damit bei der Annakirmes, die dieses Jahr am 30.Juli beginnt, nicht das passiert, was dem «Bier- und Weinfest» widerfahren ist, hat Platzmeister Achim Greiff schon frühzeitig sein Sicherheitskonzept überarbeitet und von der Stadt prüfen lassen. Eine Veränderung, die Greiff durchsetzen musste, ist die Beleuchtung der Fluchtwege. Da die Dürener Stadtkasse einen entsprechenden Umbau des Annaplatzes nicht schon in diesem Jahr verkraftet hätte, hat Greiff das Technische Hilfswerk engagiert, das Flutlichtanlage plus Stromversorgung zur Verfügung stellt. Die Kosten dafür sind überschaubar, Greiff entrichtet «einen niedrigen vierstelligen Betrag».

Der Aachener Bend, den im April und im August jeweils 200.000 bis 300.000 Menschen besuchen, brauchte nach Auskunft von Platzmeister Peter Krings kaum auf die Auflagenverschärfung zu reagieren. Beim Umbau des Bendplatzes vor drei Jahren ist vieles baulich umgesetzt worden, das jetzt als Standard gefordert ist. Auch der Aachener CHIO, auf dem ab 8.Juli wohl wieder etwa 350.000 Zuschauer gezählt werden, brauchte keine großen Veränderungen umzusetzen. Nur um sicherzugehen, ließ der ausrichtende Aachen-Laurensberger Rennverein sein Sicherheitskonzept aber von einem externen Gutachter überprüfen.

Im Gespräch mit unserer Zeitung sagte ein leitender Angestellter eines europaweit tätigen Show-Veranstalters, die deutschen Aufsichtsbehörden seien spürbar nervös und beim Überprüfen der Sicherheitsvorschriften «dieses Jahr erheblich genauer als in den Jahren zuvor». Allerdings geschehe dies nicht in erster Linie, «um eine Veranstaltung mit Verstand sicherer zu machen». Er habe den Eindruck, die Behördenmitarbeiter seien zuvorderst darauf bedacht, ihr eigenes Handeln abzusichern - um im Katastrophenfall nicht zur Verantwortung gezogen werden zu können."
(http://www.az-web.de/lokales/aachen-detail-az/1713756?_link=&skip=&_g=Die-Annakirmes-wird-beleuchtet-der-CHIO-ueberprueft.html)
 

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