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[Presse] Stimmung auf der Kirmes ist trüb

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Merkur

Stimmung auf der Kirmes ist trüb

Von Anja Carolina Siebel

Kirmes

Seine Gondeln blieben oft leer. Otti Honstedt aus Bremen zählte kaum eine Hand voll Kirmesgänger, die in sein Riesenrad einsteigen wollten. Gestern und in den Tagen davor. Denn die traditionsreiche Remscheider Kirmes gab erneut nur ein trauriges Bild ab. Eins mit wenigen Schaustellern und wenigen Gästen.

Entsprechend trübe war zum Abschluss der Kirmes gestern die Stimmung unter den Schaustellern. Und unter den Schützen des Vereins von 1806 Korporation. "Die Besucher bleiben einfach weg", stellte Willi Lazarz fest. "Deshalb bekommen wir keine attraktiven Fahrgeschäfte hierher", erklärte der Platzmeister. "Das ist ein Teufelskreis."

Unter den Schaustellern würde sich der Besuchermangel herumsprechen, meinen auch Lazarz' Schützenbrüder Max Engel und Lothar Petzel: "Deshalb lohnt es sich für viele nicht. Sie wissen, dass sie hier nicht viel verdienen." So blieben von einst 170 Schaustellern, verteilt auf dem gesamten Schützenplatz, gerade einmal 52 übrig.

An zu hohen Standgebühren könne es nicht liegen, dass viele Schausteller sich lieber auf anderen Kirmesplätzen tummeln, ist sich das Trio einig: "Höchstens an den Nebenkosten für Müll und Abwasser - aber die erhebt die Stadt, nicht wir."

Frank Schmidt, Betreiber des Autoscooters, sieht das anders: "Das Geschäft dieses Jahr ist eine Nullnummer", spricht Schmidt vielen seiner Schaustellerkollegen aus der Seele. "Die Stellplätze sind für dieses Fest einfach zu teuer."

Schmidt wirft den Schützen mangelnde Aktivität vor. "Die Kooperation mit der Stadt müsste besser werden. Gemeinsam könnte man dann attraktive Fahrgeschäfte durch niedrige Standgebühren anziehen." Für die Idee der Schützen, die Kirmes auf zehn Tage zu verlängern (der RGA berichtete), kann sich Schmidt jedoch begeistern: "Da hätten wir mehr Zeit zum Aufbauen."

Gertrud Kreft aus Duisburg winkt bei der Frage nach dem Betrieb an ihrer Raupe ernüchtert ab: "Eine Katastrophe." Sie ist zum ersten Mal in Remscheid, hat aber von ihrem Vater Positives gehört: "Der stand vor 13 Jahren mal hier und war begeistert."

quelle:rga oline
 

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