Schausteller Willi Kipp gestorben

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Er war die Seele von Pützchens Markt, sein Riesenrad das Wahrzeichen der Mega-Kirmes. Am Mittwochabend erlag Schausteller Willi Kipp († 53) dem Lungenkrebs.


Sein Leben gehörte der Kirmes. In siebter Generation war der Herr des 55 Meter hohen Riesenrades Schausteller.

Vor anderthalb Jahren bekam der Beueler die Hiobsbotschaft – Lungenkrebs. „Er hat gekämpft, wie es seine Art war“, erzählt Witwe Claudia. Am Ende war der Krebs stärker. Mit Claudia trauern die Töchtern Ernie (31), „Baby“ (30) und Sissi (14) sowie Sohn Willi (15).

Kipps Riesenrad: Es trug Millionen Kirmesgäste in den Bonner Himmel. Helmut Kohl „gondelte“ ebenso hinauf wie die Ex-First Lady Marianne von Weizsäcker. Für Furore sorgte Kipp 2003 mit dem spektakulären Plan, ein fest installiertes Riesenrad in der Rheinaue zu errichten. Wie in Wien oder London.

Kipps Freund Günter Dederichs war einer der ersten, der vom Tod des Schaustellers erfuhr: „Er war innerhalb der Gilde ein Ruhepol, der immer um Schlichtung bemüht war, wenn’s Streit gab.“

Freunde des Riesenrads müssen auch in diesem Jahr nicht auf die Luftschaukeln verzichten. Claudia Kipp: „Die Kinder und ich führen das Geschäft weiter. Alles bleibt beim Alten.“ Zur Beisetzung am nächsten Mittwoch (13.30 Uhr) auf dem Friedhof am Platanenweg erwartet die Familie bis zu 600 Personen aus ganz Deutschland.
[09.07.2009]

Quelle:www.express.de

Ich als waschechter Bonner bin ein wenig schockiert zum Glück geht das Schaustellerleben der Familie Kipp weiter

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