„Le petit Tour de France II“: Asterix und der Erstbesuch in Mer de Sable - Wildschwein, Western und ein Hauch von Harry Potter

Patrick Jost

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Asterix und der Erstbesuch in Mer de Sable
Wildschwein, Western und ein Hauch von Harry Potter
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Bringe eine französische Comicreihe, eine Westernwelt und einen Hauch von Pixar und Harry Potter in einem Report unter? Kein Problem, krieg ich hin. Was kurios klingt war tatsächlich das Programm meines zweiten Tages der „Le petit Tour de France“.
Ein Besuch im Park Asterix stand am Vormittag an wo ich meine erste Toutatisfahrt erleben sollte, während es am Nachmittag in den Westernpark Mer de Sable gehen sollte. Dies für mich zum ersten Mal. Am Abend gab es dann in Paris noch ein paar spezielle Sightseeing-Spots. Also los geht's:D.


"Hier gibt´s keine zwei Dicken! Höchstens einen und der ist nicht dick!"
Obelix | Asterix bei den Briten



Der Morgen begann mit einem kleinen Spaziergang zum Auto. Hier kam ich an einem Gedenkstein vorbei.

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Mystischer Nebel hing in der Luft als ich in Richtung gallisches Dorf aufmachte. Und so kamen Oziris und Asterix persönlich recht spät ins Blickfeld. Generell erinnerte der Nebel mich an das Schlachtfelt aus dem Film Asterix erobert Rom.

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Nur war es hier nicht von allen guten Geistern verlassen sondern vor Parköffnung schon rappelvoll:ROFLMAO:. Das lag daran, dass der Park nur mittwochs und am Wochenende geöffnet war.

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Die Mainstreet ist wunderschön gestaltet und so konnte man viele Details an den Gebäuden entdecken während ich auf das Leinenfallen wartete.

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Kaum lag diese am Boden stürmten die Besucher los um ihre Lieblingsattraktion in Beschlag zu nehmen. Schon jetzt war klar, dass man heute Geduld braucht.

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Für mich gab es im Park gleich drei Neuheiten. Einmal Toutatis, der vor kurzem eröffnete Spinningcoaster Cétautomatix und die Holzachterbahn, welche bei meinem letzten Besuch im Umbau war. Dieser war auch direkt meine erste Anlaufstelle:D. Hier geht es in die Werkstatt des gleichnamigen Schmiedes aus dem bekannten gallischen Dorf um dessen neue Wagen zu testen.

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Die Thematisierung entlang der Strecke ist gut, die Thematisierung in der Station richtig toll geworden und strotzt nur so vor Details.
Da sich die normale Warteschlange rasch füllte nutzte ich den Single Rider-Eingang und saß nach guten 5 Minuten im Wagen.
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Die Bahn selbst ist dann eine rasante Spaßmaschine. Das Layout ist toll, vor allem mit den Werkstatt-Durchfahren. Die Rotationen sind ordentlich und alles in allem hat mir Cétautomatix sehr gefallen(y).
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Was ein süßes Schweinchen und dann ist da noch die Steinfigu…ach lassen wir das;). Dennoch ist das Wildschwein Thema bei der nächsten Attraktion.
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Denn im Park wird das Toutatis-Festival gefeiert.

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Girlanden, riesige Hinkelsteine, Wildschweinfiguren die Namen wie Knackix tragen sorgen tatsächlich für einen Hauch Festivalstimmung. Dieses Hochgefühl wurde allerdings zur Nichte gemacht, als ich sah, dass der Single Rider Eingang hier geschlossen war (übrigens außer beim Spinningcoaster an allen Bahnen an diesem Tag).

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Also eine Stunde warten um in den Grabhügel zu gelangen. Ja richtig gelesen, ein Grabhügel ist die Station der Achterbahn. Generell fällt mir mal wieder auf wie toll hier die einzelnen Achterbahnstationen gestaltet sind(y).
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Dort angekommen gibt es tolle Sound- und Lichteffekte beim Losfahren des Zuges. Und die erlebte ich auch endlich als sich nach 65 Minuten Warten der Bügel schloss.
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Was von außen wie eine Art Warm-Up aussieht kommt während der Fahrt rasanter daher. Der Zug beschleunigt zügig und schlängelt sich recht bodennah in Richtung Launch.
Dieser ballert dann richtig und hebt einen kräftig aus dem Sitz. Wir schießen den Spike hoch dessen Spitze für ordentliches Bauchkribbeln sorge.
Dann ballern wir erneut über den kleinen Airtime-Launch der einen jetzt regelrecht aus dem Sitz reißt. Hammer:inlove::inlove:.

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Schnell geht es den Tophat empor, langsam über Kuppe, schnell wieder ins Tal. Auch hier gibt es ordentliche Airtime und auch Hangtime gibt es während einer Inversion, welche den Park auf den Kopf stellt.
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Wow, was für ein Ritt. Ich bin kein Freund von Spikes. Diese nehmen immer bisschen den Flow einer Achterbahnfahrt raus. Ist hier ebenfalls so, dennoch gefällt mir die Kombination aus Launch und Spike hier echt gut. Das Layout hätte von mir aus nach dem Top Hat noch ein, zwei Schlenker oder Elemente vertragen können, ansonsten aber eine brachial gute Achterbahn(y). Bleibt am Ende nur zu sagen; Schön hier, aber waren Sie schon mal auf Taiga:sneaky:?

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Circus, Gummibootbahn und das im alten Ägypten. Wilder Mix:D.
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Auch durchschritt ich den Bereich des Römischen Reiches, welches ordentlich im Umbruch ist. Baustelle hier, verlassene ecken da – es wirkte ein bisschen Lost-Place-artig.
Dies ist vom Feeling her allerdings super für die kommende Halloween-Saison, dessen Dekorationen man jetzt schon teilweise bewundern konnte.
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Am See bei Goudarix verweilte ich ein wenig. Auch hier begeistert die Station in Form einer Galeere. Dieses Schätzchen ist übrigens meiner Meinung nach die fotogenste Achterbahn im Park.
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Da auch hier recht voll war klemmte ich mir eine Fahrt. Vom letzten Mal hab ich die Bahn leicht rappelig, allerdings auch sehr spaßig in Erinnerung, was dem genialen Layout geschuldet ist. Belassen wir es einfach dabeiheilig:.
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Das gleiche trifft auch auf Zeus zu. Warteschlange bis zur Unterhose, also rund 55 Minuten.
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Ja, es gibt sie wirklich.
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Rappelig wie es eine Holzachterbahn sein muss rasten wir hier durch ein abwechslungsreiches Layout inklusive Effekttunnel.

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Der Express in Griechenland hatte Verspätung. Immer dasselbe mit dem ÖPNV:ROFLMAO:.
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Immer wieder schöne Ecken im Park.
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Aussichtsfahrt.
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Der schönste Bereich im Park ist meiner Meinung nach das gallische Dorf.
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Und hier traf ich tatsächlich auf die Charaktere. Es ist immer wieder toll Comic-oder Filmhelden anzutrefen:inlove:.
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Jetzt war es Zeit langsam in Richtung dem zweiten Park aufzubrechen, aber trotz Gedultsprobe musste eine Fahrt auf Oziris sein.

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Auch hier wieder lange Wartezeit, geile Station und ein wunderbares Layout, was sogar recht lang geraten ist. Achja, ich mag die Bahn.
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Die Fahrt war so genial wie ich sie in Erinnerung hatte. Gut, dass ich die Bahn noch mitgenommen hab.
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Nun hieß es Gallien zu verlassen und in den Wilden Westen aufzubrechen. Der Parkplatz lies vermuten, dass es hier weniger voll sein würde.
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Durch den Eingangsbereich betrat ich den Park und musste echt kurz mal staunen. Vor meinen Augen bot sich eine wunderschöne Westernlandschaft, die nach hinten hin an einem Berg anstieg. Das gefiel mir sehr gut:D.

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Doof hier, der Spinningcoaster war down. Alles andere machte einen tollen Eindruck und so fühlte ich mich sofort wohl.
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Das Highlight im Park ist die neue Holzachterbahn Wild Buffalo.
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Sie bietet im Wartebereich Portraits der Büffelherde und begeistert während der Fahrt durch ein schwungvolles und rasant durchfahrendes Layout, was allerdings ein wenig kurz geraten ist. Spaß macht das Ding trotzdem(y).
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Schön hier.
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Richtig toll eingebettet ist auch die Wilde Maus.
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Sie kommt mit einem asiatischen Stil daher und bot solide Fahreigenschaften.

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Auch diese Ecke war schön gestaltet.
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Flatrides bot der Park ebenfalls.
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Die Show auf der großen Bühne wusste durch tolle Effekte und Stunts ebenso zu gefallen(y).
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Oben auf dem Berg und somit der letzte Check des Tages war der Mine-Train.
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Dieser raste durch die verlassene Mine und überraschte mit gutem Tempo und einem Wassereffekt, den ich nicht hab kommen sehen.
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Dieses Karussell kam mir bekannt vor. Könnte die alte Windstärke 13 aus dem Panorama Park sein, bin mir aber nicht sicher.
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Sehr durchwachsenes Rafting.
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Zwei Dinge die mich überraschten kann ich Besuchern von Mer de Sable noch ans Herz legen.
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Zum einen wäre das Chikapas. Hier fährt man durch eine Tierwelt die aus hunderten von beweglichen Marionetten dargestellt ist.

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Da auch hier die Szenerie stimmte sollten Fans von Darkrides unbedingt mal reinschauen(y).
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Die andere Überraschung bot die Wildwasserbahn. Zu dieser gelangt man, wenn man sich den Weg durch einen Termitenhügel bahnt. Layout ist nicht besonders Kreativ, aber der Drop bockt dermaßen. Es geht lange, steil und schnell in die Tiefe und ich fragte mich ob ich so eine intensive Abfahrt in einer klassischen Wildwasserbahn schonmal erlebt hatte:o-o:. Geil!
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Auf dem Weg zurück zum Parkplatz wurde noch ein bisschen Westernatmosphäre getankt.

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Und mein Fazit fällt kurz aus: Mer de Sable ist ein richtig toller Westernpark für die ganze Familie(y). Nicht mehr, aber auch nicht weniger und mir gefiel das sehr, sehr gut.
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Ganz schön enge Ausfahrt.

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Es ging wieder in die Pariser City zurück, da ich mir hier noch ein paar Dinge anschauen wollte. Und Burger counten natürlich.
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So stieg ich am Louvre aus um den Kulturanteil der Reise auch eben abzuhaken:ROFLMAO:.
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Künstlerisch interessant kam auch das Ravioli,…ähm ich meine Rivoli-Haus daher.
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Dieses Kammerjägergeschäft hat einen Auftritt im PIXAR-Animationsfilm Ratatouille:eek:.
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Und noch zu einer weiteren Film bzw. Romanfigur kann man in Paris was entdecken.
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Die Rede ist vom Haus von Nicholas Flamel. Dieser französische Schriftsteller, welcher laut Inschrift im Jahr 1330 geboren sein soll, soll sich im Besitz des Stein der Weisen befunden haben der ewiges Leben schenkt:eek:.
Zwar ist auf der Tafel am Haus ein Todesdatum von 1418 angegeben, dennoch sind danach weiterhin alchemistischen Schriften aufgetaucht die in seinem Namen verfasst worden sind. Auch ein französischer Kaufmann brachte von Reisen zu Beginn des 18. Jahrhunderts Geschichten nach Europa zurück, in dem er von Einheimischen in der Türkei berichtet die dem unsterblichen, ewig jugendlichen Flamel begegnet seine, der selbst bis nach Indien geschafft haben soll…:unsure:
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Ich mag so Geschichten und Orte wo sich die abspielen und fand es cool den Abstecher in Rue de Flamel gemacht zu haben.
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Durch die Hinterhöfe ging es…
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...an PixelArt vorbei...

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...und mit Quick-BUrger auffe Kralle...
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...in die Pariser Nacht hinein.

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Eine tolle Atmosphäre gab es vor den Buchläden der Shakespeare & Company in der Rue de la Bûcherie. Auch der Comickrieger von heute Morgen war hier verewigt(y).
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Ziel war aber eine Pizzera in einer Kneipengasse. Diese gefiel mir tatsächlich ebenfalls recht gut. Und ja, es gibt in Paris Ecken und Sehenswürdigkeiten die mir sehr gefallen, aber richtig warm bin ich mit der Stadt auch bei meinem zweiten Besuch nicht geworden.
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Apropos warm, die Pizza war heiß und lecker. Und nach einem Nachtisch ging auch dieser Tag langsam zu Ende.
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Mit der U-Bahn fuhr ich dann wieder nach… in meine Unterkunft. Auf dem Weg fiel mir das Plakat auf. Eigentlich keine schlechte Idee für morgen…;);)
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An dieser Stelle bedanke ich mich für das Lesen und hoffe der Report hat euch gefallen:D.
 
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