Presse 1,3 Millionen Menschen besuchen Hamburger Frühlingsdom

Mack Rides

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Der Frühlingsdom auf dem Heiligengeistfeld in St. Pauli ist für viele Schausteller der Start in die Saison. Wie kamen die Fahrgeschäfte an?

 
Mein Gott ist das wenig für 4 Wochen - ich hätte mit 3 Millionen gerechnet für die 2. größte Stadt in Deutschland - zieht nicht mehr der Dom ? Zulange 2 Wochen würden auch langen um auf die gleiche Zahl zu kommen
 
Der Dom funktioniert nicht wie eine klassische Kirmes. Zum Einen findet der ganze Spaß drei mal im Jahr statt, zum anderen öffnet der Dom auch erst um 15 Uhr. Unter der Woche geht es daher meist ruhiger zu, eben weil dafür niemand extra anreist oder Urlaub nimmt wie z.B. beim Oktoberfest. Zudem gibt es keine Festzelte, die auf den meisten anderen Plätzen wohl einen Großteil der Besucher zu verantworten hat.
 
Ich kriege es trotzdem nicht auf die Kette, dass Düsseldorf und Crange mit ca 8 Millionen Besuchern nicht rentabeler sein sollen.
PS: Ich bin nur wegen dem Dom von Unna nach Hamburg gereist.
 
Mein Gott ist das wenig für 4 Wochen - ich hätte mit 3 Millionen gerechnet für die 2. größte Stadt in Deutschland - zieht nicht mehr der Dom ? Zulange 2 Wochen würden auch langen um auf die gleiche Zahl zu kommen
Der DOM wird besucht und nicht gefeiert. Ein Besuch,so hatte ich das mal gelesen,dauert 3 - 4 Stunden (das sind in etwa 2 Runden). Der DOM lebt zum Teil von Einheimischen und ganz viel,bersonders im Sommer,von Touristen. Auf dem DOM findet man ganz selten Schnapsleichen.
Es scheinen ja unterm Strich noch immer schwarze Zahlen zu stehen. Von daher ist aller schick.
 
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Der DOM wird besucht und nicht gefeiert. Ein Besuch,so hatte ich mal gelesen,dauert 3 - 4 Stunden (das sind in etwa 2 Runden). Der DOM lebt zum Teil von Einheimischen und ganz viel,bersonders im Sommer,von Touristen. Auf dem DOM findet man ganz selten Schnapsleichen. Es scheint ja unterm Strich noch immer schwarze Zahlen zu stehen. Von daher ist aller schick.

Du sagst es. Der Dom konzentriert sich auf das, was er auch ist: Ein Jahrmarkt.

Man versucht nicht eine weitere Partylocation zu sein, wo man im Festzelt besoffen Mallelieder mitgröhlt. Genau so wenig versucht man, das Event des Jahres zu sein, so wie es in Düsseldorf oder Crange der Fall ist. Der Dom ist einfach eine Familienkirmes, was man auch merkt. Keine Besoffenen, entgegen ein paar Meinungen meiner Ansicht nach ein absolut friedliches Publikum und eine ganz lockere und angenehme Atmosphäre.

Man geht hin, geht ein paar Runden rüber, isst und trinkt was und fährt ein paar Sachen. Dann geht man wieder.

Zudem ist er auch drei mal im Jahr, wodurch bei den normalen Besucher der Druck wegfällt, innerhalb von zwei Wochen hinzugehen. Schafft man es im Frühjahr nicht, geht man halt im Sommer.

Aber es läuft. Und das ist die Hauptsache. Samstagabend war wieder ein Geschiebe, das glaubt man gar nicht.
 
Erstens sind die 4 Mio in Düsseldorf und Crange sehr positive Schätzungen, oder besser gesagt genannte Zahlen.
Es sind keine 4 Mio Besucher, sondern Besuche. Wenn einer 7 mal nach Crange geht, sind das 7 Besuche aber nur ein Besucher.
Der Dom ist nicht so ausgelegt. Da geht man einmal hin. Damit sind die Besuche annähernd auch die Besucher.

Wenn es in Düsseldorf oder Crange 8 Tage regnet, ist das eine Riesenpleite. In Hamburg ist immer genügend Zeit schlechteres Wetter an anderen Tagen aufzufangen.
 
Man muss auch sagen, das nicht mehr so geschätzt wird wie früher, das ist schon Moderne Technik
  • Videoauswertung
  • Mobilfunkdaten
  • WLAN-Trackin

    Damit lässt sich ziemlich genau ermitteln, wie viele Menschen auf dem Gelände waren.
Zumindest genauer als früher. Trotzdem wird einer, der 5 mal auf der Kirmes war, als 5 Besucher gezählt. Was effektiv vom Ausgabeverhalten anders ist als wenn es 5 unterschiedliche Besucher sind.
 
man darf auch nicht die Größe vom Dom im Vergleich zu den anderen großen Festen vergessen. Er ist von der Fläche deutlich kleiner und wenn da es dann voll ist, ist es bei den anderen immer noch ziemlich luftig, weil es sich auf der doppelten Fläche viel mehr verteilt.

Ob der Olympia Looping nochmal kommt oder in Zukunft die größeren Feste von der Besuchermenge im Süden bevorzugt im Frühjahr wird sich zeigen. Bei 1,3 Mio. ziemlich echten Besuchern kann man sicher Geld verdienen. Allerdings gemessen an dem Einzugsbereich ist das trotzdem nicht gerade viel für 4 Wochen. Ob es nun Bierburgen hat oder nicht. Selbst auf der Wiesn schaffen es schon rechnerisch nur ein Teil der Besucher in die Bierburgen. Der Rest ist auf dem Kirmesgelände.
 
also ich weiß auch nicht ob die Zahlen stimmen, einerseits sind ja 1,4 Millionen schon einmal eine Hausnummer aber im Verhältniss z.b zu Düsseldorf. Ich glaube auch nicht so daran mit 6 bis 7 Millionen Besucher für München oder gute 4 Millionen für Düsseldorf, das wären ja jeden Tag durchschnittlich 400 Tausend Besucher und Hamburg durchschnittlich 43 Tausend, gerechnet auf die Spieldauer in Tagen.????? Ja die tägliche Spielzeit ist durch früheres Öffnen natürlich länger als in Hamburg aber will man mir wirklich sagen das auf einen normalen Dienstag oder Donnerstag gut 400000 Besucher zu verzeichnen sind? Durchschnittlich also selbst bei Regen? Gibt Düsseldorf die dreifache Spielzeitdauer und München mal verdoppeln, glaube ich nicht, das dann nahe 12 Millionen Besucher zu verzeichnen sind.
Handyortung hin oder her, meine Eltern besuchen fast jeden DOM einmal, nehmen meistens ihr Handy nicht mit, sind also somit nicht zu orten. Sie sind ja dann Besucher, die aber nicht gezählt werden können . Ebenso Kleinkinder ohne Handy können aber trotzdem Besucher sein, ich sag nur Verkehrsgarten. Laut Mobifunkdaten wenn man sich darauf bezieht, wird ja jeder gezählt der auf den Platz ist, also wenn ich 5 mal den DOM besuche (ich ja nicht) , vergesse einmal mein Handy mit zu nehmen oder Akku ist gerade leer ,werde ich 4 mal gezählt oder? So was ist mit den ganzen Betrieben und ihrem Personal ? Das sind ja dann alleine schon mal pie mal Daumen rund 2500 Menschen die sich jeden Tag auf dem Platz bewegen. Bei 30 Spieltagen habe ich ja dann laut Mobilfunkmasten schon einmal 75000 Bewegungen alleine nur durch Personal. Oder weiß der Mobilfunkmast wer auf dem Platz Besucher ist und wer dort täglich arbeitet und den Platz zum Feierabend wieder verlässt.

Betreffend Größe wie von " Svenchen" geschrieben, ist die Bebauungsfläche hier etwas mit der Rheinkirmes gleich, Crange sogar knapp 1/3 kleiner und die Theresienwiese etwas mehr als doppelt so groß wie das Heiligengeistfeld. Zumal aber auch in München die gesamte Theresienwiese ja nicht bebaut wird. Also hat nicht unbedingt eine größere Bebauungsfläche automatisch auch mehr Besucher. So und gemessen an dem Einzugsbereich dürfte Düsseldorf wohl größer sein als Hamburg betreffend der Bevölkerungszahlen. Rechne ich für Hamburg Raum Lüneburg bis Lübeck mit, muss ich für Düsseldorf auch Köln, Dortmund etc dazu rechnen. Und Berlin müsste ja dann locker an der 4 -5 Millionen Grenze kratzen wenn nicht noch mehr aufgrund der Bevölkerungszahl, deren Einzugsbereich und der langen Spielzeit. So und fast alle Feste konzentrieren sich auf einen kurzen Zeitraum einmal im Jahr, also meistens 10 bis 16/17 Tage Spielzeit und dann rund gerechnet gute 49 Wochen nichts. Hier im normalen Jahr bei drei gleich langen Veranstaltungen 92 Tage Spielzeit. Dieses Jahr kommen wir sogar auf gute 100 Tage Kirmes. Also gute 12 bis 13 Wochen Zeit zum Abkühlen des Platzes bevor die nächste Veranstaltung anfängt.

Mal aus interesse gegoogelt Frankfurt Dibbemess, Spielzeit gute 23 Tage , Besucherzahl etwa 650 Tausend bis 700 Tausend ist ja dann auch nicht viel wenn man das Einzugsgebiet von Offenbach, Hanau, Mainz , Wiesbaden bis Darmstadt mitgrechnet. also durschnittlich knapp 30 Tausend Besucher jeden Tag.
 
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