Presse Ausrichter weiter unklarRichterin sieht Fehler der Stadt Köln bei Vergabe der Deutzer Kirmes

Ohne Worte... Für jemand außenstehenden wie mir, ist das zwar total spannend aber was da abläuft bedient ja wirklich sämtliche Köln Klischees.
Die geschwärzte Liste stinkt ja zum Himmel.
Interessant ist auch das die Bezirksregierung Köln nichts zu beanstanden hatte aber das OLG nun schwerwiegende Fehler im Verfahren sieht.
 
Sollte sich der Verdacht einer Kartellrechtsverletzung gegen ein Vorstandsmitglied der Gemeinschaft Kölner Schausteller bestätigen, wäre die GKS in diesem Verfahren wohl vollständig aus dem Rennen. In der Folge müsste sie entsprechende Konsequenzen ziehen, um künftig überhaupt wieder Chancen bei Vergaben zu haben.

Gleichzeitig werden durch das Verfahren auch die Strukturen der Stadt Köln deutlich sichtbar. Themen wie Transparenz und mögliche Verflechtungen stehen dabei im Raum und werden zurecht entsprechend kritisch betrachtet.

Auch wenn die Karten für Wilfried Hoffmann aktuell besser stehen, ist er ebenfalls kein völlig außenstehender Akteur, sondern Teil der bestehenden Strukturen.

Am Ende ist es möglicherweise so, dass die Situation durch gegenseitige Provokationen eskaliert ist und Emotionen eine Rolle gespielt haben. Dass sich ein Beteiligter in dieser Phase besonnener verhalten hat, kann ihm nun einrn Vorteil verschaffen, unabhängig davon, wie man das moralisch bewertet, da letztlich die rechtlichen Kriterien entscheidend sind.

Persönlich halte ich es für überlegenswert, das Kölner Volksfest vorübergehend durch einen unabhängigen Dritten ausrichten zu lassen, um die Situation zu beruhigen und einen klaren Neustart für die Kölner Bürger zu ermöglichen.
 
Gut geschrieben, aber da es keinen dritten Interessenten gibt.......

Bei einer neuen Ausschreibung und den aktuell hohen Wellen wird es bestimmt den einen oder anderen Interessenten geben. Alternativ wäre auch eine städtische Ausrichtung eine Option, bei der entweder kein Akteur aus den bisherigen Parteien mit seinem Scooter berücksichtigt wird oder im im Wechsel, um weitere Klagen zu vermeiden.
 
Gut geschrieben, aber da es keinen dritten Interessenten gibt.......

Wundert mich ehrlich gesagt nicht bei der Dynamik, die das ganze Prozedere da entwickelt hat. Bei den meiner Meinung nach schon fast mafiösen Strukturen, die eine Seite da an den Tag legt, muss man ja schon beinahe Angst haben mit einem paar Betonschuhe in den Rhein geworfen zu werden, sobald man sich bewerben sollte. :ROFLMAO:
 
Wundert mich ehrlich gesagt nicht bei der Dynamik, die das ganze Prozedere da entwickelt hat. Bei den meiner Meinung nach schon fast mafiösen Strukturen, die eine Seite da an den Tag legt, muss man ja schon beinahe Angst haben mit einem paar Betonschuhe in den Rhein geworfen zu werden, sobald man sich bewerben sollte. :ROFLMAO:

Das halte ich für überzogen. Im Kern geht es um einen Konflikt, der offenbar bereits seit längerer Zeit besteht und über die Jahre hinweg im Stilen ausgetragen wurde. Hinweise darauf ließen sich zeitweise auch in öffentlichen Kommentaren erkennen, die inzwischen jedoch nicht mehr verfügbar sind
 
Es gibt genug Kölner Schausteller, die das sofort ausrichten würden. Aber die sind alle Mitglieder der GKS. Darum geht das nicht.
 
Ich finde das insofern interessant, weil sich so mancher ja öffentlich sich als Sieger dargestellt hat. Das scheint ja nun nicht der Fall zu sein. Es bleibt spannend.
Der Verdacht liegt nahe, daß es einen Grund gibt, warum die Namen auf der Liste alle geschwärzt sind. Sollte sich herausstellen, daß einer von denen in irgendeiner Verbindung mit den Bewerbern steht, ist das Thema für alle Zeit gegessen.

Unfair ist meiner Meinung nach nur, daß W. für die GKS steht, und damit alle Schausteller, die der GKS angehören, benachteiligt sind.
Wahrscheinlich wird man das nur auffangen können, wenn W. alle Ämter niederlegt.
 
.... Alternativ wäre auch eine städtische Ausrichtung eine Option, bei der entweder kein Akteur aus den bisherigen Parteien mit seinem Scooter berücksichtigt wird oder im im Wechsel, um weitere Klagen zu vermeiden.
Glaube, damit wäre die Stadt gänzlich überfordert mangels Erfahrung. Geht ja um keinen Wochenmarkt oder Dorfkirmes mit 4 Buden.
 
Es ist allerding auch keine Raketenwissenschaft......
Für Bürobeamte sogar sehr :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO:

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...

Die 2 bisherigen Ausrichter sind da ja viel länger und tiefer in der Materie und kennen sowohl die Perspektive des Veranstalters als auch des Beschickers.

Wie gesagt: keine Dorfkirmes
 
Das halte ich für überzogen. Im Kern geht es um einen Konflikt, der offenbar bereits seit längerer Zeit besteht und über die Jahre hinweg im Stilen ausgetragen wurde. Hinweise darauf ließen sich zeitweise auch in öffentlichen Kommentaren erkennen, die inzwischen jedoch nicht mehr verfügbar sind

Wow, Glückwunsch. Meine Darstellung mit dem Versenken im Rhein und dem Betonklotz an den Füßen sollte genau das sein: "Überzogen".

Trotzdem ändert es nichts am Kernproblem, dass es da seitens eines gewissen Schaustellers im Bereich Gewaltandrohung definitiv einen Vorfall gegeben hat. Also ganz so abwegig halte ich es nicht, dass, falls sich ein Außenstehender da für die Kirmes bewerben würde, er sowohl verbal als auch im Notfall mit körperlicher Androhung klar gemacht bekommt, wem die Kirmes da aus der eigenen Sichtweise gehört. :wink:
 
Für Bürobeamte sogar sehr :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO:

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Die 2 bisherigen Ausrichter sind da ja viel länger und tiefer in der Materie und kennen sowohl die Perspektive des Veranstalters als auch des Beschickers.

Wie gesagt: keine Dorfkirmes

Aber eben auch kein Grandplatz.

Wahrscheinlich hat man als Stadt einfach nicht die personellen Kapazitäten und finanziellen Mittel dazu.
 
Köln ist die einzige Stadt, die seit Jahren immer wieder im Zusammenhang mit Schaustellern negative Schlagzeilen macht. Es scheint nicht abreißen zu wollen.
Erst der Mord auf dem Taku-Platz, dann die Räumung der Schausteller Gelände. Große Probleme bei den Vergaben der Weihnachtsmärkte mitsamt gefälschter Bescheinigungen und Bürgschaften. Geklüngel bis zum Abwinken. Hoffnungslose Überfüllung in Deutz, daß der Familientag ausfällt. Dinge die mir spontan einfallen.
 

Hierbei kann man allerdings differenzieren:

In Köln treten die "Probleme" vermehrt mit Kirmes-Schaustellern auf und in Düsseldorf vermehrt mit Show-Schaustellern (Monstertruck-Shows, ...)
Die Betonung liegt auf "vermehrt", was meint: nicht ausschließlich

Ich finde daher den Vergleich der Städte eher unpassend
 
Ich bin immer verwundert, wie unprofessionell beide (Kölner) Seiten agieren. Der lachende Dritte im Bunde braucht eigentlich nur warten und nach Bedarf dann den offiziellen Weg über die Justiz gehen. Damit erledigen sich für ihn viele Probleme, die sich auf dem Weg ergeben. Ich - als Schausteller - würde sofort aus der GKS austreten, da das Vorgehen der Person aus dem Vorstand auf den ganzen Verein zurückfällt, damit auch auf die einzelne Mitglieder. Da ist jemand nicht mit der Zeit gegangen und hat sich auf dem Erfolg ausgeruht und hat die nötigen Veränderungen verschlafen.
 
Ich bin immer verwundert, wie unprofessionell beide (Kölner) Seiten agieren. Der lachende Dritte im Bunde braucht eigentlich nur warten und nach Bedarf dann den offiziellen Weg über die Justiz gehen. Damit erledigen sich für ihn viele Probleme, die sich auf dem Weg ergeben. Ich - als Schausteller - würde sofort aus der GKS austreten, da das Vorgehen der Person aus dem Vorstand auf den ganzen Verein zurückfällt, damit auch auf die einzelne Mitglieder. Da ist jemand nicht mit der Zeit gegangen und hat sich auf dem Erfolg ausgeruht und hat die nötigen Veränderungen verschlafen.
Wenn der Vorstand ohne Absprache oder Einwilligung der Mitglieder Handlungen begeht oder im Namen der gesamten Mitgliedschaft Dinge schreibt oder verbreitet, hätte die Gemeinschaft längst was gegen unternehmen, und ihn ausschließen müssen.
 
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Wie gesagt: keine Dorfkirmes
Und davor gehört auch ein Bewerbungs- und Auswahlverfahren.
Dafür müssten sicher auch neue Stellen geschaffen werden...
 
Statement? Das ist schon ein Fall für den Ben (Ungescriptet) Podcast. Der weg zu Ihm wäre garnicht mal so weit.
 
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