Presse Erster Wiesn-Schock: Kopfüber in Karussell gefangen (Predator)

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Lurker

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Erster Wiesn-Schock: Kopfüber in Karussell gefangen

München – So hatten sich die Wiesn-Besucher die Karussellfahrt nicht vorgestellt: Statt Spaß und Nervenkitzel bekamen Besucher des Fahrgeschäfts „Predator“ am Samstagabend ein Erlebnis, das sie nicht mehr vergessen werden. Rund fünf Minuten lang mussten sie auf dem Oktoberfest kopfüber ausharren.

Video und mehr Text:

 
Der Vorfall ist sicherlich nicht so dramatisch, wie er in den Medien dargestellt wird, aber dennoch auch nicht ganz klein zu reden. Der Predator machte bereits in der letzten Saison eher unrühmlich auf sich aufmerksam. Manch könnte echt meinen, die beiden Anlagen werden vom Pech verfolgt.
 
Beim Transformer vom Schmidt gibt es meines Wissens im Fahrstand einen Knopf zur Notentriegelung, so dass die Ausgangslage nach ein paar mal Pendeln erreicht werden kann.
Ich bin mir ziemlich sicher das es diesen Knopf beim Predator auch gibt sind doch die gleichen Anlagen oder nicht?

Den gibt es beim Preator definitv auch. Die Evakuierungsprozedur wurde mal in einer Doku gezeigt. Fragt mich aber nicht wo das war.

Schwierig ist halt leider wirklich, dass dieses Geschäft nun mindestens zum dritten mal ungewollt überkopf stehen geblieben ist.
 
Das Geschäft wird nächstes Jahr 30. Ich hatte mal einen Alfa Romeo. Der war super, hat immer Spaß gemacht! Aber nach einer gewissen Zeit einfach nicht mehr zuverlässig und letztlich nur noch Schrott...
Da es beide Anlagen immer wieder mit verschiedenen Mängeln erwischt ist es vielleicht Zeit für den Schrott oder einen Neubau.
 
Mal wieder reichlich Expertise vorhanden hier...

Für die Fahrgäste war das sicher trotzdem unangenehm und dramatisch. Beim Ranger war es schon herausfordernd, wenn man zu lang auf dem Kopf stand. Mach das auf unbestimmte Zeit mit.

Eben. Das kann auch bei fünf Minuten schon über unangenehm hinausgehen.
 
Das Geschäft wird nächstes Jahr 30. Ich hatte mal einen Alfa Romeo. Der war super, hat immer Spaß gemacht! Aber nach einer gewissen Zeit einfach nicht mehr zuverlässig und letztlich nur noch Schrott...
Da es beide Anlagen immer wieder mit verschiedenen Mängeln erwischt ist es vielleicht Zeit für den Schrott oder einen Neubau.

Das ist doch Unsinn. Diese Anlage hatte von Anfang an immer wieder technische Probleme, schon unter Avi und später unter Agtsch. Unter Löffelhardt wurde in der Folge die gesamte Elektronik erneuert und unter Kaiser wurde meine ich ebenfalls vieles erneuert. Warum diese Anlage dennoch anscheinend immer wieder technische Probleme hat, während der Transformer von Schmidt problemlos zu laufen scheint, ist schon seit 30 Jahren ein ungelöstes Rätsel.

Trotzdem stimme ich zu, dass das Geschäft nicht manövrierunfähig über Kopf stehenbleiben darf. Es muss eine Notentriegelung am Fahrpult geben, die immer funktioniert und losgelöst vom restlichen System ist. Egal, ob bei Stromausfall, oder Softwareproblemen, fehlerhaften Sensoren usw.
 
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Das ist doch Unsinn. Diese Anlage hatte von Anfang an immer wieder technische Probleme, schon unter Avi und später unter Agtsch. Unter Löffelhardt wurde in der Folge die gesamte Elektronik erneuert und unter Kaiser wurde meine ich ebenfalls vieles erneuert. Warum diese Anlage dennoch anscheinend immer wieder technische Probleme hat, während der Transformer von Schmidt problemlos zu laufen scheint, ist schon seit 30 Jahren ein ungelöstes Rätsel.

Trotzdem stimme ich zu, dass das Geschäft nicht manövrierunfähig über Kopf stehenbleiben darf. Es muss eine Notentriegelung am Fahrpult geben, die immer funktioniert und losgelöst vom restlichen System ist. Egal, ob bei Stromausfall, oder Softwareproblemen, fehlerhaften Sensoren usw.
Ist vielleicht eine Montagsproduktion ? :roflmao:
 
Der Transformer läuft problemlos? Der lief doch dieses Jahr noch gar nicht...
als transformer noch regelmässig unterwegs war hatte der nie probleme, predator hatte ich immer probleme, mal schauen wie lange es dauert bis kaiser den laden verkauft, sind ja alles fehlende umsätze
 
Das ist doch Unsinn. Diese Anlage hatte von Anfang an immer wieder technische Probleme, schon unter Avi und später unter Agtsch. Unter Löffelhardt wurde in der Folge die gesamte Elektronik erneuert und unter Kaiser wurde meine ich ebenfalls vieles erneuert. Warum diese Anlage dennoch anscheinend immer wieder technische Probleme hat, während der Transformer von Schmidt problemlos zu laufen scheint, ist schon seit 30 Jahren ein ungelöstes Rätsel.

Trotzdem stimme ich zu, dass das Geschäft nicht manövrierunfähig über Kopf stehenbleiben darf. Es muss eine Notentriegelung am Fahrpult geben, die immer funktioniert und losgelöst vom restlichen System ist. Egal, ob bei Stromausfall, oder Softwareproblemen, fehlerhaften Sensoren usw.
da gibt schon neue auflagen und neuen DIN norm für mehr sicherheit bei fahrgeschäfte, dann sollte aber auch verhindert werden das gondel auf kopf stehen bleibt
 
Die Baubücher sind voll, aber wäre ich eines der betroffenen Unternehmen, würde ich wohl, ohne mir jetzt allzu sehr Kompetenz darin anzumassen, auch darüber nachdenken, evtl. mit Plänen für einen Move It 40 oder ähnlichem zu KMG oder sonst wem zu gehen.

Der Originalhersteller existiert nicht mehr, oder?
 
Die Baubücher sind voll, aber wäre ich eines der betroffenen Unternehmen, würde ich wohl, ohne mir jetzt allzu sehr Kompetenz darin anzumassen, auch darüber nachdenken, evtl. mit Plänen für einen Move It 40 oder ähnlichem zu KMG oder sonst wem zu gehen.

Der Originalhersteller existiert nicht mehr, oder?
Hersteller beiden Anlagen war Soriani&Moser aus Italien.
Soriani ist raus, heißt jetzt Moser Rides und ist wohl noch aktiv meine ich.
Die machen glaube ich Parkanlagen.
Baupläne von damals sind aber bestimmt noch da, was sich da aber umbauen ließe weiß ich natürlich nicht.
 
Es gibt nur 2 (3) Exemplare der Soriani Top Star Tour. Wie kommt man jetzt ausgerechnet als Kirmesfan darauf, wegen solcher harmloser Defekte, bei denen niemand zu nachhaltigem Schaden kam, eine dieser zwei Anlagen abzuschreiben? Worin unterscheidet sich das noch von der ahnungslosen wie reißerischen Presse, die aus dem Vorfall jetzt wieder ihre alljährliche „Horror- Story“ bastelt?
 
Trotzdem stimme ich zu, dass das Geschäft nicht manövrierunfähig über Kopf stehenbleiben darf. Es muss eine Notentriegelung am Fahrpult geben, die immer funktioniert und losgelöst vom restlichen System ist. Egal, ob bei Stromausfall, oder Softwareproblemen, fehlerhaften Sensoren usw.

Also meines Wissens ist das der erste Vorfall, wo Leute für mehrere Minuten über Kopf hängen bleiben.
Das letzte Ereignis war das Herabfallen eines Dekoteils, hat also damit garnix zu tun.
Und dann gabs hin und wieder Ausfälle, also wo das geschäft nicht gefahren ist.

Daraus jetzt zu schlussfolgern, dass der Predator ständig Störungen hat und ausgetauscht oder Verkauft werden soll halte ich für völlig überzogen.

Ich vermute, dass bei dem Vorfall am letzten Wochenende alle Sicherheitsmechanismen funktioniert haben, sonst hätte der TÜV das Geschäft nicht sofort wieder freigegeben.
In dem TikTok Video sieht man ja wie die Mitarbeiter die Störung beseitigen: Die Mitarbeiter befestigen ein Seil außen am Ausleger und ziehen dann mit 3 Mann auf einmal an dem Seil, und dann schwingt der gesamte Drehkranz völlig leichtgängig zurück in die Ausgangslage. Es ist wahrscheinlich einfach nur Pech, dass das Karussel in einer position stehen geblieben ist, wo die Schwerkraft alleine den Fahrgastträger nicht wieder in die Ausgangslage gebracht hat.
 
Es gab letztes Jahr in Moers einen ganz ähnlichen Vorfall, nur dass da auch zunächst zusätzlich die Drehbewegung weiterlief. Auch damals war ein defekter Sensor der Auslöser.

Die Störung als solche wäre ja auch weitaus weniger tragisch, wenn die Anlage dann trotzdem einen sicheren Zustand herstellen kann. Kopfüber hängen ist dabei definitiv kein sicherer Zustand, sondern ein Problem. Zudem klingt die vom Vorredner beschriebene Problemlösung mit dem Seil äußerst abenteuerlich. Ich wage zu bezweifeln, dass das die vorgesehene Lösung für diesen Störfall ist. Versteht mich nicht falsch, in dem Fall war das sicher eine pragmatische und sinnvolle Lösung. Aber ich würde dennoch auch mal ein Fragezeichen an der Stelle setzen, warum der eigentlich vorgesehene Weg nicht funktioniert hat und man so kreativ vorgehen musste. Es überrascht mich tatsächlich, dass das von verantwortlicher Stelle so hingenommen wird, das kenne ich auch definitiv anders.
 
Also meines Wissens ist das der erste Vorfall, wo Leute für mehrere Minuten über Kopf hängen bleiben.

Nein, das gab es schon unter Agtsch, damals allerdings deutlich länger und dramatischer; anschließend hat sich Agtsch von der Anlage getrennt. Unter Avi gab es regelmäßig technische Probleme. Ich halte es dennoch für Unsinn, deshalb die Anlage zu verkaufen, wie es hier ein anderer User nahegelegt hat.

Es war ein unglücklicher Vorfall, der dennoch dazu führte, dass die Fahrgäste 5 Minuten kopfüber in der Luft hingen. Neben der körperlichen Belastung muss hier auch berücksichtigt werden, dass eine solche Situation auch massiver psychischer Stress für die Fahrgäste darstellt. Es weiß schließlich zunächst niemand, wie lange er in dieser Position, die je nach körperlicher Konstitution nach 5 Minuten bereits bleibende Schäden verursachen kann, verharren muss. Das muss bei aller Schausteller-Liebhaberei hier ganz klar so benannt werden. Ein Fahrgeschäft darf auch unter den unglücklichsten Umständen seine Fahrgäste nicht 5 Minuten kopfüber in Gefangenschaft halten.
 
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Ich glaube, man braucht kein Experte für Arbeitssicherheit zu sein, um zu sehen dass diese „Seil-Methode“ sicherlich nicht dem zulässigen Standard entspricht. Ich bekomme bei sowas immer Erinnerungen an den Konga-Unfall. Aber das ist ja generell ein Problem, das es anscheinend weiterhin seit Jahren geduldet wird, dass sich Mitarbeiter in lebensgefährliche Situationen begeben und in Bereichen herumlaufen, wo man sich eigentlich von fern halten sollte. .
 
Also meines Wissens ist das der erste Vorfall, wo Leute für mehrere Minuten über Kopf hängen bleiben.
Das letzte Ereignis war das Herabfallen eines Dekoteils, hat also damit garnix zu tun.
Und dann gabs hin und wieder Ausfälle, also wo das geschäft nicht gefahren ist.

Daraus jetzt zu schlussfolgern, dass der Predator ständig Störungen hat und ausgetauscht oder Verkauft werden soll halte ich für völlig überzogen.

Ich vermute, dass bei dem Vorfall am letzten Wochenende alle Sicherheitsmechanismen funktioniert haben, sonst hätte der TÜV das Geschäft nicht sofort wieder freigegeben.
In dem TikTok Video sieht man ja wie die Mitarbeiter die Störung beseitigen: Die Mitarbeiter befestigen ein Seil außen am Ausleger und ziehen dann mit 3 Mann auf einmal an dem Seil, und dann schwingt der gesamte Drehkranz völlig leichtgängig zurück in die Ausgangslage. Es ist wahrscheinlich einfach nur Pech, dass das Karussel in einer position stehen geblieben ist, wo die Schwerkraft alleine den Fahrgastträger nicht wieder in die Ausgangslage gebracht hat.
die aktion mit den mitarbeiter, mit einem seil gondel runter zu holen ist auch nicht nicht ganz ungefährlich wenn man in einem video sehen kann kommt die gondel mit einer wucht runter, finde müsste einen knopf geben wo gondel runter kommt, alles wird in din vorgeschrieben und solche dinge nicht, zumal auf kopf stehen auch zum tod führen kann
 
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