,Kirmes-Experiment‘ geglückt

Mack Rides

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,Kirmes-Experiment‘ geglückt



Schausteller und Stadtmarketing-Chef Ludger Dieckhues ziehen ein positives Kirmes-Fazit: Der neue Rundlauf kam gut an. Durch die verstärkte Einbeziehung der Innenstadt seien die Besucher besser auf die Gesamtfläche verteilt worden.



BOCHOLT Die verstärkte Einbeziehung der Innenstadt habe der Kirmes gut getan, mit dem neuen Rundlauf seien sowohl Besucher als auch Schausteller zufrieden: Das ist das Fazit, das Stadtmarketing-Chef Ludger Dieckhues zieht. Alexander Joetzke, Inhaber des Fahrgeschäfts „Star-Flyer“, bestätigt das: „Die Wege sind breiter, die Leute haben mehr Platz und drängen nicht so.“ Er sei zufrieden, auch wenn sein Umsatz diesmal geringer sei. „Das liegt nur daran, dass wir letztes Jahr eine Neuheit waren und diesmal das zweite Mal hier sind“, erklärt er. „Das ist normal.“ Bocholt habe eine schöne Kirmes mit Innenstadt-Atmosphäre, die auch auf dem Berliner Platz zu spüren sei. „Mir persönlich gefällt’s sehr gut.“

Auch Arno Heitmann, Inhaber des „Musikexpress“, zieht ein positives Fazit. „Vom Wetter her war es sehr gut, und der neue Rundlauf ist gut angenommen worden. Zu Spitzenzeiten gab es dadurch Entlastung: Die Leute haben nicht mehr so geschoben.“ Dadurch, dass der Weg bei seinem „Musikexpress“ nun breiter sei, hätten sich die Leute dort länger aufgehalten. „Früher sind sie zu Spitzenzeiten weggeschoben worden.“ Sein Umsatz sei deshalb gut. Von der Größenordnung her glaube er jedoch, dass die Bocholter Kirmes nun „am Limit“ angekommen sei. Größer dürfe sie nicht werden, „sonst kommt nichts Innovatives hinzu und alles wiederholt sich nur“.

Viele Schausteller sagten, Bocholt sei „eine der am besten frequentierten Kirmesplätze in NRW“, berichtet Dieckhues, der von „mehreren Hunderttausend“ Besuchern spricht. In Bocholt gehe man nicht zur Kirmes, in Bocholt feiere man die Kirmes! Durch die (wieder) verstärkte Einbeziehung der Innenstadt seien die Besucher besser auf die Gesamtkirmesfläche verteilt worden. Vor allem auf der Seufzerbrücke, vor dem Festzelt und im bisher äußersten, westlichen Gang (Disco-Jet) sei die Drängelei nicht mehr so heftig gewesen. Der Umsatz der Schausteller entspreche in etwa dem des Vorjahres, schätzt Dieckhues. Einen Rückgang der Besucher habe es also nicht gegeben. Viel Lob habe er von den Kirmesbummlern über den neuen Rundlauf gehört, so Dieckhues weiter.
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Weitere Analysen

Weitere Analysen von der Werbegemeinschaft der Schausteller und des Stadtmarketings würden diesem ersten Fazit folgen, kündigt Stadtmarketing-Chef Ludger Dieckhues an. Die „echte Innenstadtkirmes“ solle 2009 dort fortgeführt werden, wo sie am Kirmesmontag 2008 aufhörte.

Die Fahrgeschäfte Hexentanz, Hollywood, Go-Kart-Bahn, Nessy und Montgolfiere vor dem Kirchturm der Georgskirche und Circus Circus vor dem Historischen Rathaus würden das „Kirmes-Experiment in der Innenstadt“ sofort wiederholen, so Dieckhues. Viele der anliegenden Buden täten das ebenfalls – auch die im vierten Gang an der Meckenemstrasse. Der sei ebenfalls gut angenommen worden. Der Austausch von Wohnwagen gegen Fahrgeschäfte und Buden habe den Berliner Platz aufgewertet, und der Eingangsbereich an der Hohenzollernstraße sei nun wesentlich attraktiver.

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