abgesagt Bremer Freimarkt 16.10.-01.11.2020

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Die Darstellung in den Medien ist total irreführend. Dort heißt es 'Bremer Freimarkt darf trotz Corona stattfinden', um nur mal eine Schlagzeile zu nennen. Das nehmen viele Leute im Netz zum Anlass um sich über 'verantwortungslose Entscheidungen' etc. auszulassen.
Was der Bremer Senat da heute entschieden hat, ist nichts anderes als das, was in vielen anderen Städten ja schon längst genehmigt wurde - ein Pop-Up Freizeitpark.
Wird da bei den Auflagen nicht noch ein wenig eingelenkt, scheint ein solcher PuF eher nicht zu Stande zu kommen. Ohne Frage wäre das unter diesen Voraussetzungen für bis zu 150 Betriebe nicht rentabel. Das müsste dann wahrscheinlich deutlich kleiner aufgezogen werden. Siehe Vechta oder Oldenburg.
 
Bei den Bremer Schaustellern scheint die Chaise Gottseidank noch nicht vor dem Abgrund zu sein, sonst würde man nicht derart hanebüchene Aussagen tätigen und vorpubertär gegen die Möglichkeit Geld zu verdienen, argumentieren und Steuergelder, die eingesetzt würden, auszuschlagen? Zahlen die zwei Verbände umgekehrt dann auch Schäden, die aus einem regionalen lockdown entstehen würden, wenn man Alkohol ausschenken darf?
 
Die Darstellung in den Medien ist total irreführend. Dort heißt es 'Bremer Freimarkt darf trotz Corona stattfinden', um nur mal eine Schlagzeile zu nennen. Das nehmen viele Leute im Netz zum Anlass um sich über 'verantwortungslose Entscheidungen' etc. auszulassen.
Was der Bremer Senat da heute entschieden hat, ist nichts anderes als das, was in vielen anderen Städten ja schon längst genehmigt wurde - ein Pop-Up Freizeitpark.
Wird da bei den Auflagen nicht noch ein wenig eingelenkt, scheint ein solcher PuF eher nicht zu Stande zu kommen. Ohne Frage wäre das unter diesen Voraussetzungen für bis zu 150 Betriebe nicht rentabel. Das müsste dann wahrscheinlich deutlich kleiner aufgezogen werden. Siehe Vechta oder Oldenburg.
Es würden 6000 Besucher zugelassen werden
Welcher PuF hatte mehr Besucher pro Geschäft?
 
Ich sag das mal ganz krass wie es ist: Wer nicht als Schausteller zusieht, dass er das nimmt, was er bekommen kann, hat sein Recht auf staatliche Hilfen verwirkt.

Jetzt darf man mich schlagen, oder auch nicht.
Naja
Ganz so würde ich das jetzt nicht sehen
Aber anscheinend sitzen einige immer noch auf einen sehr hohem Ross
Dumm ist, dass sie damit auch denen schaden, die froh sind irgendwo aufbauen zu dürfen um sich den Lebensunterhalt sichern zu können
 
Naja
Ganz so würde ich das jetzt nicht sehen
Aber anscheinend sitzen einige immer noch auf einen sehr hohem Ross
Dumm ist, dass sie damit auch denen schaden, die froh sind irgendwo aufbauen zu dürfen um sich den Lebensunterhalt sichern zu können

Doch, ich seh das so. Wenn die das machen und es läuft nicht, dann möge man sie unterstützen, wenn sie es nicht machen, dann brauchen sie offenbar auch keine Unterstützung. Wir haben in den letzten Monaten mehr als genug Steuergelder verpulvert, als dass ich noch Bock hab solche Diskussionen von Schaustellern zu erleben, während sie sich in anderen Reportagen drüber beschweren, wie schlecht es ihnen geht.
 
Doch, ich seh das so. Wenn die das machen und es läuft nicht, dann möge man sie unterstützen, wenn sie es nicht machen, dann brauchen sie offenbar auch keine Unterstützung. Wir haben in den letzten Monaten mehr als genug Steuergelder verpulvert, als dass ich noch Bock hab solche Diskussionen von Schaustellern zu erleben, während sie sich in anderen Reportagen drüber beschweren, wie schlecht es ihnen geht.
Nein, das ist nicht so nur weil Herr Robrahn das so sieht
Überall nutzen Schausteller die Möglichkeiten Geld zu verdienen
Aber du hast recht
Eine Absage einer wahrscheinlich erfolgreichen Veranstaltung seitens der Schausteller wirft so einige Fragen auf
 
Überhaupt nicht nachvollziehbar. Wäre wohl allemal besser als auf dem Betriebshof zu stehen. Mehr als ein Park ist momentan nun mal nicht drin.

Naja je nach Geschäft ist es ggf günstiger das an minus zu haben wenn man keinen Platz hat als irgendwo aufzubauen wo es eventuell nicht läuft und du deine Mitarbeiter und Sprit etc alles zahlen musst und Strom und Platzmiete, wasser etc. Das kann Teurer sein als das Geschäft auf dem Hof/ Der Halle zu lassen. (Und nein ich seh nicht schwarz. Ich wünsche wenn es stattfindet natürlich das es dort läuft.)
 
Naja je nach Geschäft ist es ggf günstiger das an minus zu haben wenn man keinen Platz hat als irgendwo aufzubauen wo es eventuell nicht läuft und du deine Mitarbeiter und Sprit etc alles zahlen musst und Strom und Platzmiete, wasser etc. Das kann Teurer sein als das Geschäft auf dem Hof/ Der Halle zu lassen. (Und nein ich seh nicht schwarz. Ich wünsche wenn es stattfindet natürlich das es dort läuft.)
Es wird ja keiner gezwungen, sein Geschäft dort aufzubauen. Und wenn es am Ende "nur" 100 oder 120 Betriebe sind, denen so eine Veranstaltung hilft. Viel kommt nicht mehr an Verdienstmöglichkeiten vor dem nächsten Winter.

Ich weiss ja nicht, wie die 2 Monate weitergehende Planung ist, aber welche Signalwirkung mag das auf den Senat bezüglich des Weihnachtsmarktes haben? :unsure:
 
Also sagen die Schausteller ab weil Alkoholkonsum nicht gestattet wird?
Sorry, für mich völlig unverständlich
Man hat hier den Eindruck das dort jedes Geschäft Alkohol verkaufen will - Losbude - Süßwaren oder Kika :unsure:
von den 150 dürften es ja nur 10 sein ,- oder ?
Wenn die Schausteller diese Einstellungen haben dann gibt es auch keinen Weihnachtsmarkt - weil Glühwein ist auch Alkohol
 
Es geht nicht darum das jeder Alkohol verkaufen will. Es geht einfach darum das man im Restaurant auch sein Bier/Alster oder Weinschorle trinken darf. Wenn es nur ne Cola dazu gibt, isst man denn halt eher was nebenan in der Stadt oder am Bahnhof etc...
Somit machen nicht nur die Ausschank Betriebe die quasi nicht mal aufbauen brauchen kein Umsatz, sondern auch die Imbisse... dazu kommt das weniger Leute wieder kommen. Es ist wie ein Weihnachtsmarkt ohne Glühwein...
 
Die Absage einer sehr wahrscheinlich NICHT erfolgreichen Veranstaltung, da man diese Erfahrung nun in vielen Städten sammeln konnte, wirft keinerlei Fragen auf.
Ich denke schon dass sie erfolgreich wäre
Es lag ja in Düsseldorf und Dortmund nicht hauptsächlich daran , dass es keinen Alkohol gab
Das wäre eine Veranstaltung die bekannt ist , zur normalen Zeit an gewohnten Platz stattfinden könnte
Ich denke da ist genug Potenzial Familien auf den Platz zubekommen , die zwei bis drei Stunden ohne Alkohol Spaß haben
 
Ich denke schon dass sie erfolgreich wäre
Es lag ja in Düsseldorf und Dortmund nicht hauptsächlich daran , dass es keinen Alkohol gab
Das wäre eine Veranstaltung die bekannt ist , zur normalen Zeit an gewohnten Platz stattfinden könnte
Ich denke da ist genug Potenzial Familien auf den Platz zubekommen , die zwei bis drei Stunden ohne Alkohol Spaß haben
Sehe ich grundsätzlich auch so, dass es generell viel Potential hat. Eben genau wegen des ungefähr gleichen Termins und dass er halt einfach direkt im Zentrum stattfindet; da wo sowieso fast jede/r Bremer/in vorbeikommt.
Ich glaube aber, dass es schon zum Problem werden könnte, dass da so viele Schausteller stehen werden. Das ist ja schon ne ganz andere Hausnummer als Dortmund oder Düsseldorf. Daher kann ich mir schon vorstellen, dass es schon von vornherein nicht viel lohnen wird. Und wenn dann eventuell weniger kommen werden, weil das Alkoholverbot besteht, wird’s bestimmt kritisch :/
 
Ich denke schon dass sie erfolgreich wäre
Es lag ja in Düsseldorf und Dortmund nicht hauptsächlich daran , dass es keinen Alkohol gab
Das wäre eine Veranstaltung die bekannt ist , zur normalen Zeit an gewohnten Platz stattfinden könnte
Ich denke da ist genug Potenzial Familien auf den Platz zubekommen , die zwei bis drei Stunden ohne Alkohol Spaß haben
Sehe ich genauso. Ideale Lage am Hauptbahnhof. Da würde man mit Sicherheit Leute auf den Platz bekommen. Man sollte froh sein über die Genehmigung und das man es theoretisch sogar zeitlich ausweiten kann und es sich jetzt nicht mit den Behörden verscherzen.
 
Sorry, wer Sorgen hat, dass eine Veranstatlung nicht angenommen wird, weil es keine soften alkoholische Getränke gibt, der sollte überlegen, ob sein Gewerk noch relevant genug ist, um mit besonderen Auflagen bestehen zu können. Aus meiner Sicht sollte man dann sein Reisegewerbe einstellen, wenn man der Meinung ist, dass man auf der Kirmes hauptsächlich Geld verdienen kann, wenn die Leute Alkohol saufen.

Der Unterschied zur normalen Gastronomie besteht darin, dass die Bedienungen geschult sind und nur eine bestimmte Anzahl Menschen beaufsichtigen muss, sagen wir mal 40. Wenn da einer irgendwann ans vertretbare Limit kommt, wird es a) schneller bemerkt, b) man kann eingreifen (bei einigen scheitert es ja schon an der Sprache, da Gastarbeiter) und c) man hat sich im Restaurant (i.d.R.) mit Echtnamen registriert. Bei einer Veranstaltung von 6.000 Leuten weiß man nicht, dass die besoffene Person da vorne der Quagmire ist.

Ganz ehrlich, ich würde auf eine Veranstaltung gehen, die 150 Betriebe hat, denn da gibt es wenigstens etwas zu sehen. Kein Alkohol? Muss man das nun vorne an den Eingang schreiben? Da schreibt man, dass das Mitführen von alkoholischen Getränken nicht gestattet ist. Wenn es nirgendwo etwas gibt, dann sollte das nicht allzu sehr ins Gewicht fallen, denn ich als Familienvater muss jetzt nicht tagsüber auf einer Veranstaltung mit meinen Kindern an einem alkoholischen Getränk nuckeln. Wir sprechen hier nicht von spät abends oder von Party. Das ist beides nicht möglich, von daher in der Annahme kategorisch auszuschließen.

Wenn es irgendwem um den Geschmack gehen sollte, dann gibt es alkoholfreies Bier. Jeder Erwachsene bekommt am Eingang eine Münze und die darf er gegen ein alkfreies Bier eintauschen und dann gibt es nichts mehr.

Man hat es ja hier in den Threads gelesen, wenn nur zwei Karussells oder der gleiche Brei wie eh und je kommt, gelesen, dass die Euphorie gen Null tickt. Wenn etwas funktioniert, dann doch sicher eine Veranstaltung mit 150 Betrieben, im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen.

PS: Natürlich wurde im Interview nicht aus der persönlichen Situation geantwortet, weil man statt eines Karussells nun einen Ausschank betreibt, der natürlich gerne Alkohol ans Volk verkaufen möchte. Das war natürlich auch die Meinung aller Entchenständchen, Spielgeschäfte, Süßwarenhütten, Fahrgeschäftsbetreiber und Imbissbetriebe.
 
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Also so sehr ich in der momentanen Situation auch mit den Schaustellern mitfühle und sie auch verteidige, aber die Behauptung, es lohnt sich nicht oder wir kommen nicht weil kein Alkohol ausgeschonken wird, geht gar nicht... Die können echt froh sein, überhaupt die Gelegenheit zu bekommen in der momentanen Situation irgendwo nen Standplatz zu erhalten, und dann noch so nen großen... Da hab ich echt null Verständnis dafür und dass ist definitiv Grosskotzigkeit! Und ich denke, dass ein ‚PUF‘ in Bremen sicher nicht floppen würde, auch nicht mit den ganzen Einschränkungen...
 
Es wurde etliche Male in Großdemos dafür gekämpft, dass überhaupt irgendwo aufgebaut werden darf. Jetzt kriegt man ein großes Zeitfenster auf deinem der idealsten Festplätze deutschlands und es wird protestiert wegen einem Alkoholverbot....

Nun gut: Wer meint, dass es ohne Alkohol kein zahlendes Publikum geben wird, soll zuhause bleiben und weiter herumheulen. Möglicherweise gibt es ja dann doch einen kleineren PUF mit "Streikbrechern" die die Gelegenheit dankbar annehmen.

Das Alkoholverbot erachte ich als absolut richtiges Statement für Corona-Regeln und um Partyvolk von Anfang klar zu machen, das der Freimarkt 2020 nicht das Volksfest ist, das man gewohnt ist.

Ein nachträgliches Einlenken des Senats wäre ein absolut falsches Signal.
 
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Es wurde etliche Male in Großdemos dafür gekämpft, dass überhaupt irgendwo aufgebaut werden darf. Jetzt kriegt man ein großes Zeitfenster auf deinem der idealsten Festplätze deutschlands. Jetzt wird protestiert wegen einem Alkoholverbot....

Nun gut: Wer meint, dass es ohne Alkohol kein zahlendes Publikum geben wird, soll zuhause bleiben und weiter herumheulen. Möglicherweise gibt es ja dann doch einen kleineren PUF mit "Streikbrechern" die die Gelegenheit dankbar annehmen.

Das Alkoholverbot erachte ich als absolut richtiges Statement für Corona-Regeln und um Partyvolk von Anfang klar zu machen, das der Freimarkt 2020 nicht das Volksfest ist, das man gewohnt ist.

Ein nachträgliches Einlenken des Senats wäre ein absolut falsches Signal.

Selbst wenn Leute kommen die unbedingt was trinken wollen, dann sollen sie dass doch vorher in der Innenstadt in ner Kneipe tuen...
 
Warum dürfen jedes Wochenende tausende Menschen auf der Bremer Biergartenmeile, an der Schlachte, unkontrolliert und unregistriert bis zum Koma saufen, die Schausteller aber mit Registrierung und Kontrollen durch Security etc kein Bier ausschenken?

Berechtigte Argumentation! Da gehört zumindest meines Erachtens ebenfalls der Riegel vorgeschoben.

Ein sinnvolles Freimarkt-Konzept sollte/kann/darf nicht reduziert weren auf "aber die dürfen auch..." .

Selbst wenn Leute kommen die unbedingt was trinken wollen, dann sollen sie dass doch vorher in der Innenstadt in ner Kneipe tuen...

Bitte erst danach, wenn es denn unbedingt sein muss. Hier finde ich Robrahns Ansatz, alkoholisierte Personen gar nicht aufs Gelände zu lassen sehr gut.
 
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