Strenge Auflagen für Geschäfte in München

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Merkur

Grund sind die tragischen Vorfälle der letzten Zeit

München. Am Mittwoch hat das Innenministerium nach den beiden schweren Unfällen in Fahrgeschäften in Bayern strengere Sicherheitsauflagen beschlossen. Demnach dürfen die Pfaffenhofener Wildwasserbahn, aus der am Sonntag ein elfjähriges Mädchen gestürzt war, Kinder unter 14 Jahren bis auf weiteres nur noch in Begleitung ihrer Eltern benutzen, kündigte das Innenministerium an. Bislang lag die Altersgrenze dafür bei acht Jahren.

Quelle und der ganze Bericht gibt es hier zu lesen:

http://www.topnews.de/in-bayern-gelten-ab-sofort-strengere-auflagen-fuer-fahrgeschaefte-373071
 

nlvr

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So ein mist ist das doch wieder. Ich finde es bringt doch eh nichts. Die Kinder können auch aufstehen wenn die Eltern dabei sind.
 
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ananasmelone

Grund sind die tragischen Vorfälle der letzten Zeit

München. Am Mittwoch hat das Innenministerium nach den beiden schweren Unfällen in Fahrgeschäften in Bayern strengere Sicherheitsauflagen beschlossen. Demnach dürfen die Pfaffenhofener Wildwasserbahn, aus der am Sonntag ein elfjähriges Mädchen gestürzt war, Kinder unter 14 Jahren bis auf weiteres nur noch in Begleitung ihrer Eltern benutzen, kündigte das Innenministerium an. Bislang lag die Altersgrenze dafür bei acht Jahren.

Quelle und der ganze Bericht gibt es hier zu lesen:

http://www.topnews.de/in-bayern-gelten-ab-sofort-strengere-auflagen-fuer-fahrgeschaefte-373071


Hallo,

Schlecht finde ich die Regel nicht. Mit 8 Jahren sind viele Kinder noch nicht reif genug.

Aber eigentlich sollten die Eltern auch ohne Vorschriften darauf achten wo ihre Kinder alleine drauf gehen oder nicht. Sie wissen doch am besten ob ihre Kinder Verantwortungsbewußt sind.

Aber für die Schausteller ist es doch auch eine zusätzliche Einnahmequelle.

Gruß Sandra
 
V

Veit Schütte

Sorry, aber so einen Blödsinn habe ich noch nie gehört.Viele Eltern gehen in keine Fahrgeschfte mehr. Auch in keine Wasserbahn. Kinder bauen auch mit 14 genung Mist (siehe letztere Vorkommnisse vom Wochenende in der S-Bahn). Außerdem ist dieses ein Selbstverschuldeter Unfall. Und bei soetwas ist kein Schausteller zu bestrafen. Wenn Du auf einem Fußweg stolperst und dir was dabei brichst, wird der Staat dafür auch nicht zur rechenschaft gezogen oder dir jemand vom Ordnungsamt zur Seite gestellt. Also wieder einmal blinder Aktionismus.
 
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ananasmelone

Sorry, aber so einen Blödsinn habe ich noch nie gehört.Viele Eltern gehen in keine Fahrgeschfte mehr. Auch in keine Wasserbahn. Kinder bauen auch mit 14 genung Mist (siehe letztere Vorkommnisse vom Wochenende in der S-Bahn). Außerdem ist dieses ein Selbstverschuldeter Unfall. Und bei soetwas ist kein Schausteller zu bestrafen. Wenn Du auf einem Fußweg stolperst und dir was dabei brichst, wird der Staat dafür auch nicht zur rechenschaft gezogen oder dir jemand vom Ordnungsamt zur Seite gestellt. Also wieder einmal blinder Aktionismus.


Ja da ist wohl der Hund begraben Ich sehe die Sache aus der Sicht einer Mutter und du aus der Sicht des Schaustellers der nur Geld verdienen will.
 
V

Veit Schütte

Das ist nicht ganz richtig! Ich sehe das mal aus der Sicht eines Kirmesgastes und der eines Menschen mit einem gesunden Verstand!

Außerdem ist die bayrische Reaktion völlig bestusst! Für diese Reaktion der Behörde habe ich kein Verständnis. Denn solche Vorfälle geschehen nicht am laufenden Band. Wenn das anders wäre, dann könnte ich diese Reaktion eher verstehen.
Kinder fallen auch auf dem Spielplatz von der Schaukel, weil sie übermütig werden/sind. Daß geschied sogar öfters und auch hier gibt es (wie du bestimmt auch als Muttersicht weist) auch auf Spielplätzen gibt es schwere Unfälle. Auch in Bayern. Hier wird nicht angeordnet, daß Kinder bis unter 14 Jahre nur noch in Begleitung eines Erwachsenen, schaukeln, rutschen und Klettern dürfen. Wir waren ja alle mal Kind. (und mensch was habe ich für Stunts auf den Klettergerüst gemacht. Aber in einer Wildwasserbahn oder einem anderem Fahrgeschäft habe ich mich immer hingesetzt und nicht rum geturnt.
Und glaub mir, ich bin schon recht früh in einer Wasserbahn mit gefahren.
 

xc90

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Meiner Meinung nach bringt das nichts, wenn die Eltern mitfahren sollen, es passiert so und so. Bei uns hat sich auch ein Mädchen hingestellt und wollte nach vorne klettern, dabei ist der Wagen angefahren. Die Eltern saßen rechts und links vom Kind und haben nur geguckt. Zum Glück ist nichts passiert, aber das zeigt, dass Eltern bei solchen Sachen oftmals nicht viel schlauer sind als ihre Kinder.
Und wenn ein Kind in einer Wildwasserbahn aufsteht sind die Eltern im Boot sicherlich nicht so schnell es fest zu halten.

Wenn man solche seltenen Unfälle verhindern will müsste man die Boote umbauen und Schulterbügel verwenden. Aber wer bezahlt schon so viel für einen solchen Umbau? Niemand, und darum wird es immer wieder solche Unfälle geben.

Seid doch froh, dann können sich einige User hier wieder aufregen und Threads zerreißen, davon lebt doch ein Forum :fuck:
"Wie konnte sowas nur passieren?" :mf_gap:
 
J

jankru

Wildwasserbahn und Co, sollen mal schön so bleiben wie sie sind! Denn so sind sie Gut, und sicherer als in Deutschland geht`s schon gar nicht mehr.:daumen_2:

Und was die erzieherischen Fähigkeiten von Eltern angeht, also ich will ja jetzt nicht alle in einen Topf schmeißen, aber manche müssten selber noch Erzogen werden, und einige werden es auch noch.:mf_gap:
 
V

Veit Schütte

Sollten die Boote einer Wildwasserbahn mit Schulterbügeln ausgestattet werden, dann ist es in meinen Augen kein Familieride mehr.
Außerdem beweisen solche Unfälle nur, daß die PISA-Studien stimmen. Weil die Kits vielfach nicht (oder nur unzureichend) lesen können oder/und es um die Deutschen Sprache nicht so gut bestellt ist. Denn an jeder Wildwasserbahn steht deutlich dran, daß man während der Fahrt nicht aufstehen darf. Bei Löwentahls WildwasserbahnIII steht es sogar bei jeder Auffahrt dran. Aber vielleicht ist das Problem, daß es leider nur in Deutsch dran steht!
 

nlvr

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Sollten die Boote einer Wildwasserbahn mit Schulterbügeln ausgestattet werden, dann ist es in meinen Augen kein Familieride mehr.
Außerdem beweisen solche Unfälle nur, daß die PISA-Studien stimmen. Weil die Kits vielfach nicht (oder nur unzureichend) lesen können oder/und es um die Deutschen Sprache nicht so gut bestellt ist. Denn an jeder Wildwasserbahn steht deutlich dran, daß man während der Fahrt nicht aufstehen darf. Bei Löwentahls WildwasserbahnIII steht es sogar bei jeder Auffahrt dran. Aber vielleicht ist das Problem, daß es leider nur in Deutsch dran steht!


-Entfernt-

Also Kinder müssten doch eigentlich Wissen das eine Wasserbahn kein Spielplatz ist.
 
S

Schraubenjupp

Mann sollte einfach sicheheitsbügel in die gondel einbauen dann passiet sowas auch nicht
 
A

ananasmelone

Hallo,

ich habe nicht gesagt das die Boote umgebaut werden sollen. Unfälle wird es leider überall mal geben.

Aber

ich halte 8 Jährige Kinder noch zu jung um alleine damit zu fahren. Wenn alles normal funktioniert mögen sie reif dazu sein. Aber es gibt auch immer mal Zwischenfälle mit der Wildwasserbahn.

In Düsseldorf habe ich erlebt wie ein Boot mit Kindern auf dem höchsten Berg stehen blieb wegen Systemfehler. Die haben voll Angst gehabt und dann fehlt definitiv ein Erwachsener der Beruhigen kann.

Und mit 14 Jahren sind die meisten nunmal reifer als mit 8 Jahren.

Gruß Sandra
 
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Ich bin der Meinung das man jetzt nicht unbedingt alle Boote einer Wildwasserbahn umbauen sollte. Allerdings kann ich gut verstehen das man hier in Bayern seitens der Regierung was unternehmen will / muss. Ein Kind, und das sind nun mal alle unter 18, (bei manchen naja bis sogar ins hohe Alter) haben die Eltern in erster Linie die Aufsichtspflicht. Was konkret erstmal für mich bedeuten würde meine Tochter nicht mit 14 alleine auf die Kirmes zu lassen. Das wäre schon mal punkt Nummer 1. Wenn ich allerdings dann mit meinem Kind auf ein Volksfest gehe, und nicht mit in das Fahrgeschäft einsteigen möchte, dann werde ich mein Kind darauf hinweisen wie es sich auf dem Karusell zu verhalten hat. Im Fall Wildwasserbahn also ganz konkret: "Bleib bloß sitzen!" Leider ist das bei dem großteil der Eltern in der heutigen zeit nicht mehr so, denn viele Eltern wollen ihr Kind so früh wie möglich zur Selbstständigkeit erziehen. Wenn nun also die Eltern schon ihrer Aufsichtspflicht nicht zur genüge Nachkommen muss der Staat eingreifen und das regeln! Und das dann Regelungen getroffen werden die nicht so populär sind ist ja wohl jedem klar....
 
J

jankru

Es folgt das Wort zum Mittwoch:

Wir brauchen keine strengeren Sicherheitsvorkehrungen an Fahrgeschäften, weil die deutschen Fahrgeschäfte so sicher sind wie es fast nirgends auf der Welt der Fall ist. Wir brauchen auch keine Sicherheitsvorschriften, weil die eh nichts bringen. Es wäre viel sinnvoller, wenn Gott einfach mal ein bisschen mehr Gehirne als Wasser runterregnen lassen würde, damit die Menschheit endlich einmal kapiert, dass man sich in einem Karussel auf seinen Hintern zusetzen hat, und der nur angehoben wird, wenn die Airtime es nicht anders erlaubt. Und damit sie verstehen, das man nicht wie wild auf drehende Platten springt, um noch eine leere Gondel abzukriegen, weil man nicht in der Gondel sondern vor der Gondel landet, und sie dann tatsächlich abkriegt. Und zwar voll vor den Schädel. Und man muss auch nicht auf Gondeln aufspringen, so ein Karussel hält an wenn es Frischfleisch haben will. Wer weit springt, kann auch weit fliegen! Aber das mit dem Hirn wird wohl ein ewiger Traum bleiben. Das Dumme ist nur, das man ohne Hirn auch keine Schilder lesen kann, und auch die Bilder auf solchen Warnschildern nicht verstehen wird. Seid also gnädig mit den hirnlosen, sie können nichts dafür, dass sie an der Breaker Rückwand kleben.:bye1:
 
V

Veit Schütte

Das der Staat alles Reglementieren muß, ist ja nix neues. Man muß sich nur mal die verschiedensten Vorfälle im vergangenen Jahr ansehen. Z.B. (hoffentlich geschied so was nicht wieder) der jüngste Amoklauf. Der nicht passiert wäre, wenn Regeln und vor allem vorhandene GESETZE zu 100% eingehalten worden wären. Aber die Konsequenz war nur, daß schon scharfe Gesetze (die nur nicht überprüft und durchgesetzt wurden/werden) nur noch weiter verschärft wurden. Nur um dem Volk (also uns) zu Zeigen: Wir Behörden und Politiker sind so toll und haben das Problem erkannt und behoben. Dabei ist nix wirklich verbessert worden.
Genauso ist es mit dem Vorfall auf der Wildwasserbahn. Es steht überall dran, daß man während der gesamten Fahrt sitzen bleiben muß und das Hinauslehnen oder das Aus- & Zusteigen während der Fahrt verboten ist. Gleiches gilt auch für alkoholisierte Personen sind von der Fahrt ausgeschlossen. Wie man sieht gibt es auch hier EINDEUTIGE Regeln, die eingehalten werden müssen. Und nun ist einmal ein solcher (selbstverschuldeter) Unfall passiert und Die Behörden machen wiedereinmal einen auf, Wir REGELN daß mal wieder um zu Zeigen, Wir (die Behörden und die Politik) haben daß Problem erkannt und behoben!
Und wenn ich dann lesen muß, daß es einige Eltern gibt, die Ihre Kinder nicht mal mit 14 alleine (und ich gehe mal vom Zeitraum nachmittags aus) alleine über die Kirmes gehen lassen, dann habe ich für so was kein Verständnis. Wenn es nach 20Uhr ist dann kann ich das ja dieses Verhalten verstehen. Denn das Jugendschutzgesetz, regelt auch hier die Ausgangszeit bis 20:00Uhr.

Ansonsten, sollten unsere Politiker und Behörden (und ich meine alle Parteien und Behörden) mal wirklich was richtig Sinnvolles tun, alle an einem Strang ziehen und Ihre Energien mal dafür einsetzen, die gerade herrschende Wirtschaftskrise wirksam zu bekämpfen, anstatt mit solchen verblödeten Verordnungen und Auflagen zu kommen. Denn daß macht allen das Leben völlig unnötig schwer.

Dieses Verhalten klingt ja komisch, ist aber Bayern!
 

xc90

Kirmes Fan
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Eine Lehrerin hat zu der Sache gemeint, dass ein Kind Glücksgefühle und sowas ausschüttet und sich dann nicht mehr kontrollieren könne. Ein Kind würde durch Hormone in solchen Situationen "high" werden und dann in einer solchen Phase auch aufstehen.

Meiner Meinung nach helfen da nur noch Sicherheitsbügel. Da können die Eltern auch auf Nummer sicher gehen, dass nichts passiert.
 
J

jankru

Eine Lehrerin hat zu der Sache gemeint, dass ein Kind Glücksgefühle und sowas ausschüttet und sich dann nicht mehr kontrollieren könne. Ein Kind würde durch Hormone in solchen Situationen "high" werden und dann in einer solchen Phase auch aufstehen.

Meiner Meinung nach helfen da nur noch Sicherheitsbügel. Da können die Eltern auch auf Nummer sicher gehen, dass nichts passiert.


Bestell deiner Lehrerin einen schönen Gruß von mir, und Frag sie mal ob sie auch "High" war, als sie diesen Schwachsinn im Unterricht verbreitet hat. Ich hab auch öfters mal Glücksgefühle gehabt, als Kind in der Wildwasserbahn. Aber erst wenn ich unten war, oben war ich total Verkrampft, ist bei mir auch Heute noch so. Und selbst wenn dem so wäre, können Kinder noch auf dem A.... sitzen bleiben, sonst würden ja tagtäglich hunderte von Kindern aus Wildwasserbahnen und was weiß ich noch rausfallen. Ist immer wieder interessant, wie Kinder für unmündig gehalten werden, aber die sind schlauer als mancher Möchte-gern-Pädagoge denkt!

Für mich der Beweis, dass die Lehrer nicht ganz unschuldig sind an den Pisa-Ergebnissen, da könnte ich mich echt Aufregen.:smilie_wut_095:
 
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