Diskussion Düsseldorf Gerresheim Weihnachtszauber 2025

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Für die teilnehmenden Schausteller könnte es auch schecht enden...
Die Schausteller,die noch auf anderen -weihanhctsmärkten stehen oder dann eh schon in Winterpause sind,gehen davon nicht kaputt .Ich denke aber gerade an Künstler und Artisten,die jetzt kurzfristig noch Engagements suchen müssen. Die guten,seriösen Shows sind natürlich alle schon seit letztem Winter vergeben .
 
Die Schausteller,die noch auf anderen -weihanhctsmärkten stehen oder dann eh schon in Winterpause sind,gehen davon nicht kaputt .Ich denke aber gerade an Künstler und Artisten,die jetzt kurzfristig noch Engagements suchen müssen. Die guten,seriösen Shows sind natürlich alle schon seit letztem Winter vergeben .
Ich meine auch eher, hätte die schon aufgebaut und danach Palaver mit nicht aufmachen oder so, so wie in Hoppegarten vor ein paar Jahren...
 
Gerresheimer Winterzauber
Wir stehen im wahrsten Sinne des Wortes vor dem Aus, sind jedoch weiterhin bereit, die geplante Veranstaltung zum Wohle aller Beteiligten ordnungsgemäß durchzuführen.
Der Gerresheimer Winterzauber wäre eine wunderbare Bereicherung für unseren Stadtteil, ein Fest des Miteinanders, das Gerresheim in der Weihnachtszeit zum Strahlen bringen würde.

Die Veranstaltung wird von Frau Dula, Geschäftsführerin der Maus Event GmbH, organisiert und von ihrem Assistenten Paul Maus tatkräftig unterstützt. Beide engagieren sich mit großem persönlichen Einsatz für ein gelungenes und sicheres Event.

Wie Herr Rayermann bereits betonte, liegt das Problem nicht bei der Bezirksvertretung 7, sondern bei der Bauaufsichtsbehörde, die bislang nicht mit uns über ihre Bedenken kommuniziert hat.
Dabei haben wir in zahlreichen persönlichen Gesprächen, Telefonaten und im Schriftverkehr festgestellt, dass die überwiegende Mehrheit der Anwohner:innen die Veranstaltung ausdrücklich befürwortet. Sie begrüßen unser Engagement und die Tatsache, dass wir ihre Anliegen ernst nehmen und aktiv berücksichtigen.

Umso überraschender war die telefonische Ablehnung am Dienstag, nachdem uns zuvor mitgeteilt worden war, dass der Genehmigung nichts im Wege stehe. Auf dieser Grundlage haben wir mit großem Einsatz weitergearbeitet und den Gerresheimer Winterzauber sorgfältig vorbereitet, um Düsseldorf ein stimmungsvolles und verantwortungsbewusstes Weihnachtsereignis zu bieten.

Ich, Frau Dula, möchte ausdrücklich betonen, dass ich mich mit Vorwürfen aus der Vergangenheit, die über ein Jahrzehnt zurückliegen, in keinster Weise identifiziere. Diese Vorgänge haben keinen Bezug zu unserer heutigen Arbeit oder unserem Engagement für die Stadt Düsseldorf.
Wir stehen für Transparenz, Fairness und Chancengleichheit, denn gleiches Recht sollte für alle gelten.

In diesem Zusammenhang stellen wir uns die berechtigte Frage, welches Konzept der Zirkus eingereicht hat, der bereits jetzt die Genehmigung für 2026 erhalten hat, insbesondere, da in der Vergangenheit durch dessen Veranstaltungen erhebliche Verkehrsprobleme entstanden sind.
Ein Weihnachtsmarkt verursacht hingegen deutlich weniger Verkehr, da viele Besucher:innen das Angebot zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrgemeinschaften wahrnehmen und natürlich auch, weil der Genuss von ein bis zwei Glühwein eine Pkw Anreise ohnehin unattraktiv macht. Zudem verteilt sich der Besuch eines Weihnachtsmarktes über den gesamten Tag, während beim Zirkus alle Gäste gleichzeitig an und abreisen, was erfahrungsgemäß zu Staus und Belastungen führt.

Wir appellieren daher an die Verantwortlichen, den Gerresheimer Winterzauber noch einmal objektiv zu prüfen und mit uns in den konstruktiven Dialog zu treten.
Unser Ziel ist ein friedliches, gemeinschaftliches und verantwortungsvolles Weihnachtsfest für ganz Gerresheim.
 
Ich möchte da gerne etwas anmerken, ohne damit in irgendeiner Form damit jemanden bei Maus Entertainment irgendwie anzugreifen.
Hinter Cirque du Soleil steckt ein weltweit agierendes Unternehmen, der Zirkus ist mit mehreren Shows parallel überall auf der Welt unterwegs oder ansässig. Im Backoffice arbeiten Heerscharen von Planern und Verantwortlichen, die Verkehrs- und Sicherheitskonzepte auf Knopfdruck generieren. Das ist - ohne Abfälligkeit - eine ganz andere Nummer. Mit entsprechenden Mitteln im Hintergrund.
Zudem sind 30 Tage Spielzeit mit 35 Shows kalkulierbar - 2.600 Plätze macht weniger als 1.300 Parkplätze zu ganz bestimmten Zeiten - in der Regel zwischen 18.00 und 23.00 Uhr (samstags von 14.00 Uhr bis 23.00 Uhr, weil da an zwei, drei Terminen drei Shows laufen). Viel mehr wird das nicht werden - eher weniger. Und das lässt sich handlen.
Im Gegensatz dazu ist das beim Winterzauber im besten Fall ein Kommen und Gehen - von früh bis spät. Viele Autos, ständig hin und weg - und im Idealfall deutlich mehr als die paar Autos, die zur Zirkusvorstellung kommen (hätte der Wintertraum bei dem Angebot locker verdient!).
Das Ding ist - so eine Unternehmung wie CdS hat da ein ganz anderes Standing, man kennt sich aus den Vorjahren, die Geschichte wirkt seriöser und künstlerischer, ...
Zudem ist der Cirque du Soleil eigentlich ein sehr angenehmer "Besucher" - kümmert sich selbst um vieles, hinterlässt den Platz oft besser als vorgefunden und ist auch gar nicht laut außerhalb des Zeltes - zumindest aber leiser als viele andere Zirkusunternehmen.
All das mag dazu geführt haben, dass man beim Amt zum Zirkus genickt hat und zum Winterzauber skeptisch bis ablehnend war. Was überhaupt nicht heißen soll, dass ich das nachvollziehen kann.
Aber vermutlich hat da ein gewisser Bonus aus den Jahren zuvor den Ausschlag gegeben. Und ganz sicher auch der Umstand, dass zwischen Ende des Wintertraumabbaus und Aufbaubeginn des Zirkus gerade mal ein paar Wochen liegen. Da ist der geneigte Anwohner vielleicht auch etwas dünnhautig.

Sorry für den langen Text.
 
Die Stadt hat gestern den Gerresheimer Weihnachtszauber endgültig abgesagt und dies dem Veranstalter auch telefonisch mitgeteilt. Begründung: "Den geänderten Vorlagen seien seitens des Veranstalters keine nachvollziehbaren Unterlagen, insbesondere in Verkehrssicherheit Sicht, beigelegt worden. Der Antrag wurde daher abgelehnt." (Zitat RP+Online.)
Quelle: RP+ Online Artikel von heute morgen.
 
Die Stadt seie bereit, bei rechtzeitiger Bereitstellung aller notwendigen Anträge ,diese für 2026 nochmal zu prüfen. Herr Rayermann und die CDU der BV7 bevorzugen bes aber einen Park&Ride Parkplatz auf dem Glasmacherviertel einzurichten, bis es auf dem Gelände weitergehen sollte.

Quelle: RP+ Onnline Artikel von heute morgen.
 
Die Stadt seie bereit, bei rechtzeitiger Bereitstellung aller notwendigen Anträge ,diese für 2026 nochmal zu prüfen. Herr Rayermann und die CDU der BV7 bevorzugen bes aber einen Park&Ride Parkplatz auf dem Glasmacherviertel einzurichten, bis es auf dem Gelände weitergehen sollte.

Quelle: RP+ Onnline Artikel von heute morgen.

XL-Weihnachtsmarkt in Düsseldorf


Düsseldorf · Zuletzt hatte der Veranstalter die Fläche für den XL-Weihnachtsmarkt auf dem Glashüttengelände in Düsseldorf-Gerresheim bereits um fast die Hälfte reduziert. Jetzt hat die Stadt über den Genehmigungsantrag abschließend entschieden.
Es sollte etwas ganz Großes werden, „ein Weihnachtsmarkt wie kein anderer“, mit Riesenrad und Eislaufshow, Liveacts und Streetfood, fliegendem Weihnachtsmann und Mittelaltermarkt. Doch vorbereitende Arbeiten für den „Gerresheimer Winterzauber“ blieben auf dem Glashüttengelände bis zuletzt aus.

Als die Skepsis in den Sozialen Medien immer größer wurde, äußerte sich der Veranstalter, die Maus Event GmbH, vor einigen Tagen: Man habe Fläche und Programm reduziert, bestimmte Fahrgeschäfte wie den Top Spin oder auch die „Eis & Aura“-Show gestrichen und wolle statt der ursprünglich 60.000 nur noch 35.000 Quadratmeter bespielen.
Außerdem seien ein umfangreiches Verkehrskonzept erstellt und zahlreiche Parkplätze angemietet worden, ebenfalls seien bereits viele Ordner akquiriert worden. Allerdings setzte die Maus Event GmbH offenbar darauf, die Zustimmung zur Durchführung des Winterzaubers von der Bezirksvertretung 7 zu erhalten, die in der vergangenen Woche erstmals in neuer Konstellation nach der Kommunalwahl tagte. Dort tauchte das Thema dann aber gar nicht auf der Tagesordnung auf.

Was den neuen Bezirksbürgermeister Ingolf Rayermann (CDU) jedoch nicht weiter verwunderte: „Wir sind dafür gar nicht zuständig, das ist in der Satzung der Bezirksvertretung auch genau hinterlegt, das ist Sache der Stadt“, sagt er. Zumal es sich um ein Privatgelände handeln würde, das inzwischen der LEG gehört. Darüber hinaus kann er nicht nachvollziehen, dass der Veranstalter sich erst so spät um die notwendigen Genehmigungen gekümmert habe. „Da sind Bauanträge zu stellen, Bauaufsicht, Ordnungsamt, Amt für Verkehrsmanagement sind involviert, der Ämterumlauf ist enorm“, so der Bezirksbürgermeister.

Darüber hinaus habe etwa der Cirque du Soleil auf dem Glashüttengelände gezeigt, dass noch jede größere Veranstaltung an diesem Standort zu einem Verkehrschaos geführt habe. „Daher hat die CDU in der Sitzung auch beantragt, auf dem Glashüttengelände, so lange dort nichts passiert, wieder eine Park-and-Ride-Fläche einzurichten, um Anwohner und Pendler zu entlasten.“ Großveranstaltungen seien anderswo besser aufgehoben. „Ich gehe jedenfalls zu 99 Prozent davon aus, dass der Winterzauber nicht auf dem Glashüttengelände stattfinden wird“, betont Rayermann am Dienstagmittag.

Eine Stunde später antwortete die Stadt dann auf eine entsprechende Anfrage unserer Redaktion (die NRZ hatte zuerst berichtet) wie folgt: Den geänderten Vorlagen seien seitens des Veranstalters keine nachvollziehbaren Unterlagen, insbesondere in verkehrlicher Sicht, beigelegt worden. „Der Antrag wurde daher abgelehnt“, erklärt ein Sprecher der Stadt. Dies erfolge auch unter dem zeitlichen Aspekt, da eine Genehmigung aufgrund des zu genehmigenden Zeitraums und der notwendigen Gremienbeteiligung nicht mehr möglich gewesen sei – das Aus für den Winterzauber in Gerresheim.

Für das neue Jahr sei immerhin angeboten worden, bei rechtzeitiger Antragstellung mit den notwendigen Nachweisen eine ebenso rechtzeitige Vorlage für die politischen Gremien (aufgrund erforderlicher planungsrechtlicher Befreiungen) zu erstellen.

Ein fest vereinbartes Gespräch mit dem Management der Maus Event GmbH mit unserer Redaktion kam nach der Absage der Stadt am Dienstagnachmittag nicht mehr zustande. Allerdings äußerte sich die Geschäftsführerin anschließend noch einmal über Facebook: „Wir stehen im wahrsten Sinne des Wortes vor dem Aus“, heißt es da. Man sei jedoch weiterhin bereit, die geplante Veranstaltung durchzuführen, zumal die überwiegende Mehrheit der Anwohner den Winterzauber begrüßen würden.

„Umso überraschender war die telefonische Absage am Dienstag, nachdem uns zuvor mitgeteilt worden war, dass der Genehmigung nichts im Wege stehe.“ Auf dieser Grundlage habe man mit großem Einsatz weitergearbeitet und den Gerresheimer Winterzauber sorgfältig vorbereitet. Und abschließend: „Wir appellieren an die Verantwortlichen, den Winterzauber noch einmal objektiv zu prüfen und mit uns in einen konstruktiven Dialog zu treten.“
 
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