Schwarzkopf Katapult auf dem Gelände vom Schausteller gesichtet

Wurden die Reibräder nicht mit einem Motor und Kardanwelle im Looping angetrieben? Da war eine immense Belastung drauf..., aber hatte dadurch einen synchronen smoothen Gleichlauf....
Heute würde man Dank moderner Steuertechnik mit einzelnen Motoren arbeiten..., weniger Belastung für das Material, und Gewichtsersparnis durch nicht benötigte Antriebswellen..., gepaart mit störungsfreien Betrieb...
Die Hoffnung stirbt zuletzt, ... ich halte es für möglich, wenn das Ding noch mal ausgebuddelt wird und auf Reise geht...
 
Wurden die Reibräder nicht mit einem Motor und Kardanwelle im Looping angetrieben?
Jep. Im Prinzip so, wie bei den späteren Bahnen mit geschwungenem Lifthill der Aufzug. Nur dass beim Katapult eben richtig Last auf den Wellen war. Das war ein Problem bei der Anlage.
Würde man heute wahrscheinlich so regeln, wie du das ausgeführt hast. Oder (stationär) mit einem LSM.
 
Könnte man das heute nicht wie bei der Sky Scream in Haßloch lösen?
Edit: hatte LSM nicht gleich gesehen.
 
Beim Katapult war der Antrieb genauso wie beim Olympia Looping. Elektromotor-Getriebe-Kardanwellen und dann die Umlenkgetriebe mit den Reibrädern.
Beim Olympia Looping läuft der Antrieb permanent,der Zug wird zum Start an die ersten Reibräder geführt,da ist ein Sensor dran,der die Drehzahl dann erhöht,bis der Zug oben angekommen ist und aus eigener Kraft fährt,dann geht die Drehzahl wieder zurück in den Leerlauf.
Beim Katapult war das ganz anders. Der Zug hing mit seinem Mittelschwert permanent in den Antriebsrädern und wurde beschleunigt,abgebremst und dann rückwärts beschleunigt. Dieses "Aus dem Stand anfahren" und die ständigen Richtungswechsel wirkten sich sehr stark auf das Getriebe aus. Beim Norbert Witte wars damals in weniger als 1 Jahr bereits defekt. Man sah es im ausgebauten Zustand auf dem Boden stehen bei den Bildern der schrecklichen Dom Katastrophe.
 
Beim Katapult war der Antrieb genauso wie beim Olympia Looping. Elektromotor-Getriebe-Kardanwellen und dann die Umlenkgetriebe mit den Reibrädern.
Beim Olympia Looping läuft der Antrieb permanent,der Zug wird zum Start an die ersten Reibräder geführt,da ist ein Sensor dran,der die Drehzahl dann erhöht,bis der Zug oben angekommen ist und aus eigener Kraft fährt,dann geht die Drehzahl wieder zurück in den Leerlauf.

Soweit ich weiß, war die Himalaya-Bahn (Alpina-Bahn) im Jahr 1983 die erste Schwarzkopfbahn mit gebogenem Lifthill ermöglich durch den Friktionsantrieb, sprich Reibräder. Katapulte gab es ja bereits 1980 und man hat dieses Konzept für den Lift bei den Coastern erst spät übernommen.
 
Dann schau mal auf die Fotos von dem Katapult. Da sieht man es ganz deutlich. Und die viel ältere Bayernkurve hatte das auch.
 
In der Hoffnung, dass ich es ohne Zeichnung hinbekomme:

zunächst ein wenig zur Technik - Link hier: http://www.coastersandmore.de/rides/lim/lim_lsm.shtml

Im Kern: man hat nur einen sehr schmalen Spalt zwischen den Statoren, in die der Läufer Eintritt. In einer Kurve verschiebt sich der Läufer am
Zug im Vergleich zur original-Linie bei einem geraden Schienenstück. Das heißt, der Spalt müsste sich vergrößern, was wiederum zu Lasten des Wirkungsgrades gehen würde.

Ich bin mir nicht sicher, ob das verständlich ist
-normalerweise würde ich Zettel und Stift zur Hand nehmen ;) !
 
Quasi das Transrapid-Antriebssystem übertragen auf eine Achterbahn. Dann dürfte nur der Zug im Looping oben nicht allzu lange stehen bleiben,denn dann würde der Antrieb heiß.
 
Nicht ganz - beim Transrapid gab es meines Wissens nach kein Schwert in einem Magnetspalt, sondern parallel angeordnete Platten. Dadurch waren dann offensichtlich auch Kurven möglich.
 
Nicht ganz - beim Transrapid gab es meines Wissens nach kein Schwert in einem Magnetspalt, sondern parallel angeordnete Platten. Dadurch waren dann offensichtlich auch Kurven möglich.
Richtig, beim Transrapid gab es ziwschen "der Bahn" und "der Schiene" keinerlei Kontakt so dass der Zug während der Fahrt frei im Magnetfeld schwebte. Beim Katatpult war der Antrieb über die Kardanwellen mit den Reibrädern beiderseits soweit im Looping verbaut dass der erste Wagen bereits wieder mit dem Schwert Kontakt mit dem Antrieb hatte bevor der letzte Wagen diesen verließ.
 
Nicht ganz - beim Transrapid gab es meines Wissens nach kein Schwert in einem Magnetspalt, sondern parallel angeordnete Platten. Dadurch waren dann offensichtlich auch Kurven möglich.
Das ist korrekt. Man muss da aber noch dazu sagen: Kurven haben hier einen deutlich andern Radius. Insofern ist es nur bedingt mit einer Achterbahn vergleichbar.
 
Richtig, beim Transrapid gab es ziwschen "der Bahn" und "der Schiene" keinerlei Kontakt so dass der Zug während der Fahrt frei im Magnetfeld schwebte. Beim Katatpult war der Antrieb über die Kardanwellen mit den Reibrädern beiderseits soweit im Looping verbaut dass der erste Wagen bereits wieder mit dem Schwert Kontakt mit dem Antrieb hatte bevor der letzte Wagen diesen verließ.
Darum geht es in dem Zusammenhang gar nicht. Vielleicht doch Papier und Bleistift? (;0)
 
Sehr sehr schade,ab nach SAD und wieder fit machen :wink:denke viel viel zu teuer, aber lässt es dann dort verrosten :unsure:wäre ja mal toll wenn der Eigentümer Schäfer war das sich mal äußert! Sah 22 noch ganz gut aus…..
 
Kann evtl. jemand sagen, ob bis auf den Zug überhaupt alle Teile vorhanden sind?

Das ist eine gute Frage. Als das Ding da aufgebaut stand, sah es bis auf Zug und Rückwand einigermaßen komplett aus.
Über die Motive, warum Schäfer sich dieses Katapult auf den Hof geholt hat, kann man leider auch nur spekulieren.
Ich glaube nicht daran, irgendein Katapult noch mal irgendwo spielfertig zu sehen - auch in keinem Park mehr.

Sehr sehr schade,ab nach SAD und wieder fit machen :wink:denke viel viel zu teuer, aber lässt es dann dort verrosten :unsure:wäre ja mal toll wenn der Eigentümer Schäfer war das sich mal äußert! Sah 22 noch ganz gut aus…..

SAD wäre da die falsche Adresse. Gerstlauer, SAT Rides,… wären da Spezialisten. Aber das wird alles viel zu teuer sein. Allein den Antrieb sehe ich mal als Hauptproblem, wenn man energiesparend unterwegs sein will.
 
SAD wäre da die falsche Adresse. Gerstlauer, SAT Rides,… wären da Spezialisten. Aber das wird alles viel zu teuer sein. Allein den Antrieb sehe ich mal als Hauptproblem, wenn man energiesparend unterwegs sein will.

Da müsste vermutlich ein ganz anderer Antrieb rein. Viel energiesparender würde es aber vermutlich auch nicht werden. Den Zug so zu bewegen, kostet nun mal Energie.
 
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