Schwarzkopf Katapult auf dem Gelände vom Schausteller gesichtet

Bedenke das Alles nebenbei gemacht
Hat man in der Zeit soviele Plätze gehalten.

Corona auch sicher nicht grad behilflich war das Ingenieure und Fachleute dort hinkommen einfach so !
Naja mit dem ÖPNV reisen die nicht an, der Stahl stösst keine Aerosole aus, steht im freien und 10 Leute kommen da auch nicht gleichzeitig. Meine Meinung - aber ich würde mich freuen, wenn du Recht hast und das Katapult wieder.auf Reisen geht.
 
Es ist ja auch nur Vermutung aber hätten sie es Schnell gemacht hätte ein Tag mit Aufbau, Abnahme und Abbau auch getan aber man wollte Anlage sicher genauer Begutachten lassen von Experten und Sachverständige!

Was für eine Abnahme? Das Teil muss erst mal gründlich aufgemöbelt werden, das baut man nicht für einen Tag auf.
 
Dafür haben die 16 Monate gebraucht? Kann ich mir nicht vorstellen, ich hab da auch ein eher schlechte Gefühl, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt .
Doch das kann schon hin kommen. Ich ziehe da etwas nen Vergleich zum Airwolf. Der wurde Anfang 22 bei Eberhard aus der Halle geholt um TÜV zu bekommen. Und ich glaube der steht seit Mai bei SAD in Dinslaken. Auch dort musste begutachtet und neu berechnet werden, um dann den Umbau zu beginnen. Selbst dieser dürfte noch nicht fertig sein, auch wenn jetzt seit kurzer Zeit die alten Deko Elemente zum Verkauf angeboten werden.
Sonjas zieht sich.
 
Was für eine Abnahme? Das Teil muss erst mal gründlich aufgemöbelt werden, das baut man nicht für einen Tag auf.
Ist doch wie der Flipper der schon Lange Angekündigt war bis Jetzt hat man nur den Mittelbau beim Elektriker gesehen und meinte auch die Neuen Gondelrahmen ! Der Flipper Wurde vom TÜV wie Neubau und nicht wie Überholung behandelt Falls der Flipper Irgendwann mal Abnahme Bekommt!

Warum ist es halt nicht einfacher Geschäft wieder neu aufbauen !
Wenn diese Abgelaufen ist die Zulassung vom Geschäft und deshalb muss Geschäft wie Neubau behandelt Werden mit allen Neuen Din-Norm Vorschriften !

Auch der Umgebaute Ghost Raider ist wohl so den TÜV nicht Din Gerecht gebaut worden mehr die Rückwand als der Mittelbau !
TÜV ist da wohl sehr Genau nun Was Wiederaufbau einer Stillgelegten Anlage aus Park auf Reise bzw. wieder in Betriebnahme einer Eingemotteten Anlage!
 
Ich kann deinen Ausführungen nicht wirklich folgen, aber jetzt mal der Reihe nach:

Ein fliegender Bau braucht ein Baubuch und dieses Baubuch bedingt einmal die die regelmäßige Gebrauchsabnahme nach jedem Aufbau und zusätzliche die wiederkehrende Prüfung, die in der Regel jährlich fällig ist. Bei der Gebrauchsabnahme überprüft der Sachverständige lediglich, ob der Aufbau nach den im Baubuch festgeschriebenen Vorgaben erfolgt ist. Die wiederkehrende Prüfung ist weitaus umfangreicher, da werden auch schon mal Einzelteile vermessen und auf Verschleiß gesichtet und so weiter.

Erfolgt die wiederkehrende Prüfung nicht innerhalb der vorgeschriebenen Fristen, dann ist irgendwann das Baubuch und damit auch der Bau nicht mehr prüffähig und es ist eine erneute "Erstprüfung" vor der gebrauchsgemäßen Inbetriebnahme vorgeschrieben.

Das ist wohl beim Katapult der Fall - weil die Anlage nun ein paar Jahre stillstand und damit weder wiederkehrend geprüft werden konnte - noch eine Gebrauchsabnahme erfolgen konnte.

Da sich zwischenzeitlich auch die Normen und Vorschriften geändert haben, wird die Anlage jetzt also den neuen, geltenden Normen unterworfen: da kommt also nicht der TÜV, sondern erst mal ein Statiker und wenn der durch ist der Prüfstatiker. Die entscheiden, was und wo nachgebessert oder ertüchtigt werden muss, damit die neuen Normen eingehalten werden. Genau so wird wohl auch ein Ingenieurbüro im Boot sein, um die notwendigen Ertüchtigungen der elektrischen Anlagen und der Sicherheitseinrichtungen festzustellen. Sowas dauert Wochen und Monate - nicht Tage oder Stunden und kostet richtig Geld. Da zerbrechen sich ein Rudel Statiker und Ingenieure ihre Köpfe.

Wenn der Betreiber gewillt ist, die Kohle dafür auszugeben und auch noch bereit ist, den Maschinenebauer zu bezahlen, dann geht die Anlage erst mal in die Halle und wird ertüchtigt. Dann ist ein neues Baubuch anzufertigen und erst dann kommt der TÜV - zur Erstabnahme vor der ersten Inbetriebnahme.

Ich hab den ganzen Zauber jetzt ein paar mal hinter mich gebracht - mit deutlich einfacheren oder weniger komplexen Bauten oder Anlagen, daher kenne ich die Abläufe ganz gut. Es ist schon skurril genug, den Behörden begreifbar zu machen, dass eine Anlage, die mangels Einsatzmöglichkeiten durch Corona 18 Monate lang schlicht nicht zum Einsatz kommen konnte, in dieser Zeit auch keine Gebrauchsabnahmen vorweisen kann. Genau so wenig eine wiederkehrende Prüfung. Da redest du dich wund...
 
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Ich hab den ganzen Zauber jetzt ein paar mal hinter mich gebracht - mit deutlich einfacheren oder weniger komplexen Bauten oder Anlagen, daher kenne ich die Abläufe ganz gut. Es ist schon skurril genug, den Behörden begreifbar zu machen, dass eine Anlage, die mangels Einsatzmöglichkeiten durch Corona 18 Monate lang schlicht nicht zum Einsatz kommen konnte, in dieser Zeit auch keine Gebrauchsabnahmen vorweisen kann. Genau so wenig eine wiederkehrende Prüfung. Da redest du dich wund...

Tja, so sind sie, unsere Behörden :o-o:
Welcher Zeitraum darf maximal zwischen den Gebrauchsabnahmen liegen? Weniger als die o.g. 18 Monate nehme ich an?
 
Ich müsste jetzt selbst nachlesen, bei den Anlagen, mit denen ich zu tun habe, geht es um mobile Bühnenüberdachungen - nicht um Fahrgeschäfte nach FiBau Absatz 1.

Aber da ist folgendes zu lesen (Achtung! Viel Verwaltungstext!):
3
Verlängerung der Geltungsdauer der Ausführungsgenehmigung


Die Geltungsdauer einer Ausführungsgenehmigung darf nur verlängert werden, wenn der Fliegende Bau noch mit den geprüften und mit Genehmigungsvermerk versehenen Bauvorlagen übereinstimmt sowie die notwendigen Prüfungen durchgeführt worden sind. Bei älteren Fahrgeschäften mit hohen dynamischen Beanspruchungen, insbesondere Fahrgeschäften nach Anlage 1, lfd. Nr. 6, 6.1, 6.5.3 und 6.5.4 ist eine Sonderprüfung durch Sachverständige (siehe Nummer 5.2) Voraussetzung für die Verlängerung der Ausführungsgenehmigung. Diese Prüfung ist erstmals 12 Jahre nach Inbetriebnahme und danach, bei schienengebundenen Hochgeschäften im Abstand von höchstens 4 Jahren, bei anderen betroffenen Fahrgeschäften im Abstand von höchstens 6 Jahren durchzuführen und erstreckt sich auf Sonderuntersuchungen mit Materialprüfungen der dynamisch hochbeanspruchten Teile. Entstehen durch geänderte bauaufsichtliche Anforderungen unbillige Härten, kann von der Einhaltung dieser Anforderungen abgesehen werden, soweit dies nicht zu erheblichen Gefahren für Leben oder Gesundheit führt.

Jetzt müsste man mal nachsehen, wie lange das Katapult eingelagert war und von wann die letzte Verlängerung datiert. Funfact (zumindest bei meinen Bauten): die Tatsache, dass mechanische Teile nicht altern oder abnutzen, wenn sie in der Halle eingelagert liegen, scheint manchen Behörden nicht bewusst zu sein.

Ich les mal ein bisschen weiter und melde mich, wenn ich genaueres dazu finde.
 
Frage mich zwar auch, wie es weitergeht und hoffe auch nochmal ein Katapult erleben zu dürfen. Aber ich denke, dass das nichts wird, weil nur Nostalgiker damit zu befördern wird nicht reichen. Für viele Leute von heute ist das Ding nicht thrillig genug und dazu noch viel zu aufwendig im Betrieb.
Das war es damals auch schon, was wohl ein Grund für nur 5 gebaute Anlagen ist.
 
Dieses Projekt wird wohl an der EN 13814 gescheitert sein ,der Verkauf ins Ausland dürfte kein Problem darstellen
da viele Länder noch nicht mal wissen was TÜV ist oder ob man das essen kann. Schade für unsere Kirmeswelt die
leider nur noch zum großen Teil aus Klipp Klapp Kisten besteht.
 
Solch Projekt scheitert zur Zeit aus meiner Sicht an Allem...
Viel Material für eine einfache, damals sehr störanfällige Loopingfahrt...., was bewegt werden muss...
Personalarm ist das Teil auch nicht...
Dazu kommen Preisexplosionen an Material...
Aber träumen darf man ja noch...
 
Viel Material für eine einfache, damals sehr störanfällige Loopingfahrt....,
Ich empfand den gar nicht als "einfache"Loopingfahrt. Das war einfach eine Exot,eine Mischung aus Achterbahn,Looping und rudnfahrer. Ich mochte nie so die Ranger,die einfach Runde um Runde über kopf fuhren. Das Katapult hatte ja die rudnstrecke durch den Bahnhof als Erholung.Zumal konnte man die Fahrt an Spannung steigern,wenn der Looping nciht zu jeder runde dazugehört.Beim Ranger kannst nur auf dem Kopf anhalten -viel mehr nicht.
Klar,wer ne Fünfer oder Dreier kannte und dann vorm Katapult stand,wurde erst mal enttäuscht. Wenn der dann aber Vorwärts und Rückwärts fuhr,mit entsprechender Reko -da blieben die Massen ebenso vor stehen.
Gerade jetzt,wo sogar Grandplätze ger keinen Coaster mehr bieten können, und der fünferloopings auch so gut wie nicht mehr existent auf Tournee ist wäre die Stunde de Katapiultes gekommen.
 
Ich glaube nicht,dass der Stahlbau an der 13814 scheitert. Eher betrifft das den Zug. Und der war ja nicht mehr vorhanden,als das Katapult da stand. Ich erinnere mich zurück an den 14.August 1981,als wegen einem kaputten Getriebe vom Katapult eine höllische Kettenreaktion ausgelöst wurde ich denke jeder weiß was ich meine. So kam es zu meiner ersten Begegnung mit dem Katapult. Im Firmenprospekt stand als Verkaufsargument "Eine Achterbahn mit der Stellfläche eines Rundfahrgeschäftes" gemeint war der geringe Platzbedarf. Es wurden nur 5 Stück gebaut,wahrscheinlich weil das Getriebeproblem nicht so schnell auszumerzen war,auch bei Schwarzkopf war nicht alles perfekt,auch die Kleinachterbahnen "Cresta" und "Alpenblitz" hatten ihre Wehwehchen,wobei der Alpenblitz bei seinem Erscheinen in Köln 1976 in meiner Klasse einen regelrechten Hype ausgelöst hat,alle sprachen nur davon,wie toll der doch ist. Aber Katapulte sind schon sehr aufwändige Konstruktionen und ich denke,dieses ständige Vor und Zurück hat sie doch ziemlich mitgenommen.
 
Ich empfand den gar nicht als "einfache"Loopingfahrt. Das war einfach eine Exot,eine Mischung aus Achterbahn,Looping und rudnfahrer. Ich mochte nie so die Ranger,die einfach Runde um Runde über kopf fuhren. Das Katapult hatte ja die rudnstrecke durch den Bahnhof als Erholung.Zumal konnte man die Fahrt an Spannung steigern,wenn der Looping nciht zu jeder runde dazugehört.Beim Ranger kannst nur auf dem Kopf anhalten -viel mehr nicht.
Klar,wer ne Fünfer oder Dreier kannte und dann vorm Katapult stand,wurde erst mal enttäuscht. Wenn der dann aber Vorwärts und Rückwärts fuhr,mit entsprechender Reko -da blieben die Massen ebenso vor stehen.
Gerade jetzt,wo sogar Grandplätze ger keinen Coaster mehr bieten können, und der fünferloopings auch so gut wie nicht mehr existent auf Tournee ist wäre die Stunde de Katapiultes gekommen.
Beim Gastspiel in Wolfsburg damals... Anfang der 80er.., hatte das Ding damals auch eine Störung, kann ich mich erinnern.
Einmal bin ich gefahren...
Ein Katapult ist ein super Eyecatcher. Hat durch den Zug Achterbahnfeeling... Ich kann mich allerdings nicht mehr so gut erinnern....
Eun Ranger fand ich klasse... Allein dieses "Rausrutschgefühl" war einmalig... und das Gefühl von mächtigem Stahl, was bewegt wird fand ich super geil....
Das letzte Mal 2018 erlebt im Hansapark.... Der Mitarbeiter hat eine manuelle Fahrt gemacht, nachdem eine Dame vor uns gefragt hat, ob das Ding auch schneller kann...
Dann hat er gezeigt, was das Ding konnte... geil... Die Kids waren kreidebleich... Die kannten nur die Automatikfahrt...
 
Ich könnte da jetzt auch ins Schwärmen kommen... Das Katapult war ganz schön rau und reudig - und das hat es irgendwie ausgemacht. Der Reibradantrieb war ja nun auch nicht die sanfteste Art, einen Zug zu bewegen und die ständigen Lastwechsel gingen natürlich auch aufs Material. Imposant war das Ding noch dazu.
Ranger war ganz anders - "nur" die Kreisbahn, dazu ein völlig anderes Antriebskonzept und diese Hydraulik hatte Kraft ohne Ende. Egal bei welcher Drehzahl. Trotzdem konnte das Ding auch einfach nur schaukeln - da kam dann die Masse ins Spiel.

Ich mochte beide - werden deshalb aber wahrscheinlich trotzdem nicht wiederkommen.
 
Der Zug wird das teuerste von allem sein. Dazu kommt noch,dass jede Menge Reibräder an der Bahn schon fehlten und die,die noch dran waren,sind morsch.
Das Getriebe wird auch verschlissen sein. Trotzdem sollte man wenigstens einen von den fünfen erhalten.Die Schienenteile müssten komplett gesandstrahlt,grundiert und neu lackiert werden,ich denke,das stand doch locker 2 Jahre draußen aufgebaut.
 
Das ist die große Frage,ich tippe mal auf 4-5. Das Antriebsaggregat ist ein eigener Wagen und ich weiß nicht,ob der Zug von der Schiene genommen wurde oder aber mitsamt dem Schienenbogen,aufdem er in der Ein.-und Ausstiegszone stand ,auch auf einem Extra Wagen verbaut war,der darunter stand,wie z.B. beim Olympia Looping. Dazu die ganzen gebogenen und daher sperrigen Schienenstücke und Stützen auf Wagen platzsparend zu verladen........ ich weiß nicht,ist zu lange her,dass ich ein Katapult beim Aufbau gesehen hatte.Kann durchaus auch sein,dass es mehr Transporte waren.
 
Abgesehen von der maroden Technik, ich könnte mir den durchaus (auch wieder in LP) auf unseren Plätzen vorstellen.
Ich kann mir den nur noch auf Mittelülätzen (wie z.B.Lippstadt)vorstellen.Oder eben Osterwiese Bremen,Düren,Hannover . . . . .
Aber das bedeuted ja nicht, daß sich da kein Geld verdienen liesse.Den Escape sehe ich auch nicht von Grandplatz zu Grandplatz fahren.
 
Ich hab jetzt auch noch ein Bild gesehen von einem Katapult mit gelben Schienen,da fahren statt einem Vollzug 5 2er Wagen,gekuppelt durch Verbindungsstangen im Looping herum. Die Wagen sehen allerdings nach original Schwarzkopf aus. Man könnte meinen,das ist gemacht worden ,um den Verschleiß zu minimieren. Das Bild kann aber durchaus schon älter sein.
 
Kurios... Kannte ich so auch nicht. Wurde in Frankreich in einem Park so betrieben.
 
Ich hab jetzt auch noch ein Bild gesehen von einem Katapult mit gelben Schienen,da fahren statt einem Vollzug 5 2er Wagen,gekuppelt durch Verbindungsstangen im Looping herum. Die Wagen sehen allerdings nach original Schwarzkopf aus. Man könnte meinen,das ist gemacht worden ,um den Verschleiß zu minimieren. Das Bild kann aber durchaus schon älter sein.

Für mich sieht es nach einem normalen Zug aus bei dem man einfach die Verkleidung und Sitze entfernt hat.
 
Moment mal "Lasso Loop"? Das war doch dann in OK Corral in Cuges-Les-Pins nahe Marseille,wo auch die gute Beuermann-Enterprise über 20 Jahre stand.
 
Dachte ich mir,um die Belastung und damit den Verschleiß der Antriebselemente zu verringern. Ähnliches hat man übrigens mit dem Alpenblitz in Chennai/Indien auch gemacht,damit er störungsfrei fährt: 3oder 4 Sitzreihen entfernt und stärkere Motoren eingebaut.
 
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