Was für eine bittere Scheiße... Ich hatte in Köln am Karfreitag kurz mit ihm gesprochen - er war mächtig stolz auf das Ding!
Was die Fehlerquellen angeht - ich denke, der Vergleich mit einem Neuwagen hinkt. Bevor sowas beim Händler steht, sind zig Erlkönige tausende von Kilometern gefahren, die Dinger über extreme Prüfstände geprügelt worden und im Hintergrund werkelt ein Heer von Ingenieuren und Technikern.
Bei Herstellern wie Fabbri, KMG, Mondial, ... ist das eine überschaubare Anzahl von Ingenieuren, auch das Budget ist nicht vergleichbar mit der Autoindustrie und die Testmöglichkeiten sind ganz andere. Da werden nicht mal eben 30 Prototypen vom Pandora gebaut, um sie Monatelang zu testen - das Ding wird entwickelt, gebaut und dann geht der Test am Objekt los. Es gibt so viele Fallstricke - und je näher man dem Ende der Testphase kommt, desto kleinteiliger und komplexer werden die Fehler. Und desto schwieriger sind sie zu finden - weil man diese ganze Komplexität erst mal nachstellen muss.
Und es wird immer Fehler geben, die auch erst nach Monaten oder Jahren auftreten - weil die Rahmenbedingungen, die zu so einem Bug führen, so komplex und unwahrscheinlich sind, dass in der Erprobungsphase einfach keiner dran gedacht hat.
Dafür gibt es viele, viele schöne Beispiele aus der Digitaltechnik...