[Zum Verkauf] Huss Speedy ehemals Ludewigt

Der Speedy ist damals halt untergegangen in den Ganzen Neuheiten die Huss auf den Markt Brachte !
Die Geschäfte konnten sich so schnell gar nicht bekannt werden weil da schon nächste Neuheit kam!

Man hat halt damals Höher schneller und so weiter gemacht bei Huss , weil die Konkurrenz auch nicht schlief und KMG und Mondial auch Immer mehr Sachen Präsentierte in den Bereich der Rundfahrer!
Hätte Huss die Geschäfte ruhiger Auf den Markt gebracht und noch Nachgebessert an den Anlagen vielleicht hätte das etwas mehr Bekanntheit einiger Fahrgeschäftstypen gebracht!
 
Der Huss Speedy war – aus meiner Sicht – leider ein kompletter Fehlgriff. Für mich die schlechteste Idee des Herstellers und komplett am Markt vorbei produziert. Weder innovativ noch besonders thrill-lastig – einfach nur unspektakulär. Wenn man bedenkt, was Huss sonst so auf die Beine gestellt hat, wirkt der Speedy wie ein Rückschritt. Bin das Geschäft selber gefahren.
 
Der Huss Speedy war – aus meiner Sicht – leider ein kompletter Fehlgriff. Für mich die schlechteste Idee des Herstellers und komplett am Markt vorbei produziert. Weder innovativ noch besonders thrill-lastig – einfach nur unspektakulär. Wenn man bedenkt, was Huss sonst so auf die Beine gestellt hat, wirkt der Speedy wie ein Rückschritt. Bin das Geschäft selber gefahren.
Genauso ist es. Aber die Jünger mit Huss-Brille würden am liebsten alle Klopper nebeneinander stellen, um den ganzen Tag davor zu stehen.

Am besten nebenan noch kostenloser Wasserspender und Zigarettenstopfautomat.

Und der @Volksfestnarr sammelt die Chips ein.

Heidewitzka.
 
Also mir gefiel die Fahrt bei Ludewigt richtig gut .
Bin den immer gefahren , wenn ich ihm begegnet bin .
Die Anlage von Menzel gefiel mir in der Betreibung nicht so gut .

Ich denke trotzdem , das der Speedy ein Comeback verdient hätte und auch erfolgreich wäre .

Natürlich müsste er so betrieben werden , wie aktuell der Entertainer.
 
Vielleicht war es ein großer Fehler von HUSS den Speedy erst nach dem Take Off zu bringen. Umgekehrt wäre vielleicht besser gewesen. Neu am Speedy war ja im Grunde genommen nur diese Exzenter-ähnliche Bewegung - und nach dem Take Off hat halt jeder erwartet, dass die Platte sich hebt (wie hier schon oft geschildert wurde). Schnell gedreht haben sich davor ja auch schon andere Geschäfte ;) Ich bin Speedy nie gefahren, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich den Take Off schon äußerst langweilig finde, dieses ständige Gedrehe in eine Richtung. Beim Speedy ohne motorisierte Gondeln gibt es zumindest noch die Chance auf eine Änderung in der Drehbewegung durch die Fliehkräfte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube ihr interpretiert zuviel in den Speedy herein "Ohne Motorisierte Gondeln"

Das bin bisher nur ich. Nach Sichtung diverser Videos bin ich zu der Feststellung gekommen, dass die Fahrt ohne motorisierte Gondeln geringfügig interessanter sein dürfte. Mit motorisierten Gondeln dreht man sich ständig nach links und hat keine Variation, siehe Videos von der Anlage in Serbien.
 
Beide versionen waren "Langweilig", bei der unmotirisierten Variante pendelten sich die Gondeln schnell ein und man schaute nur noch in die Mitte, bei der Mit Motor kam es zu Drehungen in eine Richtung.

Das hat auch nichts mit Vor oder Nach dem Take Off zu tun, sondern eher damit das die "Leute" noch den Hully Gully gewöhnt waren, und vorm geschäft standen und frugen "Wann geht der denn hoch" oder "Der ist ja kaputt der geht nicht hoch" (alles Aussagen die ich schon gehört habe).

Nicht falsch verstehen ich mochte die Fahrt im Speedy auch, aber ein erfolg wird der laden imho nicht mehr.
 
Dann hätte HUSS im Zuge der Nachbesserung wohl eher das Gewicht der Fahrgastträger geschickter austarieren oder deren "Aufhängung" ändern sollen um Drehbewegungen ähnlich einem Break Dance zu ermöglichen, anstatt Motoren zu verbauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wiederum wäre vermutlich an der Statik gescheitert und hätte unter umständen noch mehr an umbauten "mitsichgezogen"

Davon ab sich heute Gedanken darüber zu machen, was wäre wenn "huss damals" dieses oder jenes gemacht hätte, sorry aber der Zug ist lange abgefahren.

Nichtdestotrotz wünsche ich einem eventuellen Käufer den es vielleicht mal gibt, oder dem aktuellen Besitzer sollte er die Anlage ans laufen bringen, viel Glück und Massel und vor allem viel Lobi mit dem Geschäft.
 
Verstehe hier die Einschätzung als "Stahlmonster" von einigen auch nicht so wirklich.

Warum sollte der Auf-und Abbau mehr Arbeit sein als der beim Flipper, Take Off oder Break-Dance (die Break-Dancer ohne umgebautes Podium)
 
Verstehe hier die Einschätzung als "Stahlmonster" von einigen auch nicht so wirklich.

Warum sollte der Auf-und Abbau mehr Arbeit sein als der beim Flipper, Take Off oder Break-Dance (die Break-Dancer ohne umgebautes Podium)
Ganz einfach erklärt:

Viele schwere Teile Abbau mit 3 Leuten und Kran trägt: kostet unendlich viel Zeit

6 Leute tragen selbst: findest keine Leute

Schweres Geschäft mit viel Transport und Personal lohnt sich bei guter Annahme und entsprechendem Umsatz

Bei vielen Geschäften lohnt sich dieser Aufwand eben nicht

Plus wichtig!
Ersatzteile sehr teuer, lange Lieferzeit, wenn überhaupt verfügbar

So, das war die Kurzversion
 
Versteh ich nicht - das Ding hat nicht mehr oder weniger Podium wie ein Flipper, die gleiche Rückwand, wahrscheinlich einen leichteren Mittelbau. Die Gondeln beim Flipper bringt auch der Kran - also alles irgendwie das gleiche. Also wo ist da jetzt ein Flipper im Vorteil? Ok, der Flipper hat acht Plätze mehr -aber das reißt es doch nicht wirklich raus?!
 
Dem Speedy wird unterstellt, dass er weniger Publikum zieht als ein Flipper (und vergleichbare Geschäfte) und er sich deswegen nicht rentiert, auch wenn der Aufwand beim Auf-/Abbau in etwa gleich ist. Das war wohl die Kernaussage.
Die hab ich schon verstanden. Ich finde jedoch das "Argument",die Fahrt hätte vor 20 Jahren mal nix gehabt und deshalb wäre das auch heute nix irgendwie beliebig.
 
Man muss auch nicht alles schön malen.

Wie soll man erwarten, dass ein Geschäft, was vor 30 Jahren ein Reinfall war, heute besser laufen würde?

Heute ist alles noch größer, weiter, schneller
Dagegen sehen die meisten Huss-Geschäfte wie eine Schaukel aus dem Zwergenland aus.

Ist mir auch nicht logisch, wie man hier die Geschäfte vergleicht.

Ein Speedy gegen einen Break Dance

Genauso einen Schwachsinn, als würde man 2 mal 55 m Rad neben die Alpina stellen, und behaupten die Räder müssen jetzt das gleiche einnehmen wie die Alpina, weil sie zusammen genauso viel wiegen.

Ich weiß, dass hier die Creme de la Creme unterwegs ist. Trotzdem denke ich, dass es Schausteller gibt, die etwas pfiffiger in der Szene sind.
Also wenn die Geschäfte eine Chance hätten, wären sie lange auf den Plätzen unterwegs.

Von Kirmesfans, denen 6 Euro für eine Fahrt zu viel sind, und die ihr Trinken und geschmierte Leberwurstbrote mit auf die Kirmes bringen, kann man jedenfalls nicht leben.
 
Was wäre denn wenn der Speedy Als Neuheit raus kommen Würde?
Also überholt, neu Gestaltet Neuen Rundlauf vielleicht einen aller SAD oder Eigenbau, Dazu neue Rückwand, Neuen Name und Neuste Led Beleuchtung Würdest einen Alten Speedy dahinter vermuten?
Gondeln Umgestalten oder Gar neue Machen Lassen so das Neue Din Norm erfüllt ist , viele Leute Kennen den Speedy nicht , hier halt nur die Kirmesfans , die Jugendlichen und normalen Leute Erinnern sich nicht daran, auch ob der Arm hoch geht würde, mag heute wohl keiner mehr Fragen!
 
Ich finde jedoch das "Argument", die Fahrt hätte vor 20 Jahren mal nix gehabt und deshalb wäre das auch heute nix irgendwie beliebig.

Die Fahrt hat sicherlich was, die Frage ist nur, wie schnell und einfach man die Investition wieder einspielen kann. Natürlich gibt es heutzutage Alternativen, mit denen das sehr einfach und schnell geht (weniger Personal, mehr Klippklapp, mehr Thrill). Wenn ich sehe, wie heftig schon ein recht kleiner und kompakter KMG Freak Out teilweise eingerannt wird... am Ende geht es halt nur ums Geld verdienen und darum, schnell wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Das dauert mit so einer frisch renovierten HUSS Hütte halt etwas länger als mit einem Klippklapp. Auch wenn ich Team Speedy bin kann ich verstehen, dass man als Unternehmer davor zurückschreckt.
 
Man muss auch nicht alles schön malen.
Male ich schön?
Bin ich cremig?
Schmiere ich mir Stullen?

Dieses Internetz, von dem heute alle reden, war übrigens vor 30 Jahren auch nur eine teure Methode, mit der gut situierte Nerds, eine Hand voll Freaks, die Armee und Universitäten kryptische Datensätze austauschten... Und kurz zuvor prophezeite Bill Gates einen Markt für unter 1000 PCs weltweit...

Aber du darfst gerne weiter Riesenräder neben Achterbahnen stellen!
 
Male ich schön?
Bin ich cremig?
Schmiere ich mir Stullen?

Dieses Internetz, von dem heute alle reden, war übrigens vor 30 Jahren auch nur eine teure Methode, mit der gut situierte Nerds, eine Hand voll Freaks, die Armee und Universitäten kryptische Datensätze austauschten... Und kurz zuvor prophezeite Bill Gates einen Markt für unter 1000 PCs weltweit...

Aber du darfst gerne weiter Riesenräder neben Achterbahnen stellen!
Ich verstehe nicht was du mir sagen willst? Dass ich kein Internet haben dürfte? Oder du bist Bill Gates? Oder der Speedy ist das Zukunftsmodell Nummer 1, mit dem Ossi Bruch Werksfahrer wird? Bitte drück dich klipp und klar aus.
 
Ich habe den Speedy leider nie live gesehen (Schade eigentlich), daher eine Frage an die Experten:
Die Version ohne motorisierte Gondeln, dort konnten die Gondeln frei nach links und rechts schwingen bzw. drehen? Und in der Motorisierten Version war die Drehrichtung vorgegeben und das nur in eine Richtung? Habe ich das so richtig verstanden?
Ich fände ein Comeback sicherlich sinnvoll, wenn man die Gondeln frei schwingen lassen kann und/oder motorisiert drehen kann oder ggf, sogar gesteuert Bremsen kann, ähnlich wie beim Magic. In guter Verarbeitung kann man da sicherlich Publikum mit ansprechen. Denn es gibt Gäste denen sind Take Off oder Flipper zu hoch bzw. zu schnell. Und wenn man damit Familien ansprechen kann, z.B. ab 1,20m Mitfahrt für Kinder ist das sicherlich eine Kategorie die nicht so stark besetzt ist in Deutschland. Zweifelsohne muss da sicherlich viel verändert werden und es ist ein sehr großes unternehmerisches Risiko.
 
Ich habe den Speedy leider nie live gesehen (Schade eigentlich), daher eine Frage an die Experten:
Die Version ohne motorisierte Gondeln, dort konnten die Gondeln frei nach links und rechts schwingen bzw. drehen? Und in der Motorisierten Version war die Drehrichtung vorgegeben und das nur in eine Richtung? Habe ich das so richtig verstanden?
Ich fände ein Comeback sicherlich sinnvoll, wenn man die Gondeln frei schwingen lassen kann und/oder motorisiert drehen kann oder ggf, sogar gesteuert Bremsen kann, ähnlich wie beim Magic. In guter Verarbeitung kann man da sicherlich Publikum mit ansprechen. Denn es gibt Gäste denen sind Take Off oder Flipper zu hoch bzw. zu schnell. Und wenn man damit Familien ansprechen kann, z.B. ab 1,20m Mitfahrt für Kinder ist das sicherlich eine Kategorie die nicht so stark besetzt ist in Deutschland. Zweifelsohne muss da sicherlich viel verändert werden und es ist ein sehr großes unternehmerisches Risiko.
Ludewigt bzw. sein Reko der auch den Topspin Rekommandierte konnte sehr gut mit den Gondeln spielen also Schwung geben und auch einfach sanft drehen ohne Power als würd man selbst frei Schwingen !
Aber auch Heftige Power Runden der Gondeln geben dazu den Excenter aufdrehen und ab geht das teil also mit Motor hattest echt was schon Take Off Momente das in den Sitz gepresst wurdest!
Wenn man das mit Scheibe, Gondeln und Publikum verstand,m der hat den Laden auch gut voll gehabt !
 
Man muss auch nicht alles schön malen.

Wie soll man erwarten, dass ein Geschäft, was vor 30 Jahren ein Reinfall war, heute besser laufen würde?

Heute ist alles noch größer, weiter, schneller
Dagegen sehen die meisten Huss-Geschäfte wie eine Schaukel aus dem Zwergenland aus.

Ist mir auch nicht logisch, wie man hier die Geschäfte vergleicht.

„Größer, weiter, schneller“ gab es schon immer, das ist kein Phänomen von heute. Und das „Größer“ was Du meinst bezieht sich wohl eher auf ganzen Schaukeln und Türme. Jedes Flatride ist wohl „Zwergenland“ gegen einen hohen Turm, Propeller etc.

Das ganze „Huss-Bashing“ (ist ja wie Bahnbashing ;)) verstehe ich jetzt gerade nicht. Da haben sicherlich noch einige Geschäfte ihre Berechtigung. Und natürlich sind die Geschäfte größer, schwerer und aufwendiger im Aufbau als ein 8-sitziger Klipp-Klapp-Propeller. Neue Geschäfte können und dürfen aber auch wieder groß und solide sein: siehe Escape!
Es fahren noch ne Menge BD, Magic, Flipper, Berg- und Talbahnen (Mack, Cosmont), Monster rum, die alle schwer sind - haben alle ihre Berechtigung. Und eine Enterprise ist auch nicht (viel) aufwendiger im Aufbau als ein Twister, die auch schon 50 Jahre rumfahren.
 
Mich würde mal interessieren, wie der nachträglich eingebaute Gondelantrieb funktioniert hat. Ab einer gewissen Fliehkraft scheint die Gondel da komplett rauszurutschen und nur noch nach außen zu hängen. Wurde dazu eine Art Gondelbremse gelöst?
 
Ganz einfach erklärt:

Viele schwere Teile Abbau mit 3 Leuten und Kran trägt: kostet unendlich viel Zeit

6 Leute tragen selbst: findest keine Leute

Schweres Geschäft mit viel Transport und Personal lohnt sich bei guter Annahme und entsprechendem Umsatz

Bei vielen Geschäften lohnt sich dieser Aufwand eben nicht

Plus wichtig!
Ersatzteile sehr teuer, lange Lieferzeit, wenn überhaupt verfügbar

So, das war die Kurzversion

Zu den Ersatzteilen und deren Beschaffung fällt mir noch eine persönliche Episode ein, die lange zurückliegt, über die ich aber bisher nicht berichtete. Also nun eine Kurzversion. Bei meinen damaligen Thermen-Besuchen zum wöchentlichen Reha-Kurs im Wasser lernte ich einen Senior in meiner Gruppe kennen, der sich als mittlerweile berenteter Ingenieur vom Elektrokonzern Klöckner-Möller aus Bonn (jetzt amerikanische Firma Eaton mit Großlager in Rheinbach) herausstellte.

Er war an der Entwicklung einer elektrischen Umrichter-Serie namens "TypAct" beteiligt, also sehr, sehr einfach ausgedrückt einem Bauteil, was aus Wechselstrom für eine Maschine "beherrschbaren Gleichstrom" macht. Er hielt mir einen einstündigen Vortrag über die TypActs, die seiner Aussage nach hauptsächlich im Bahnbereich bei der Steuerung großer Züge eingesetzt werden. So ist er dann unter anderem auch viel im Ausland unterwegs gewesen, um auf TypActs basierende Steuerungen einzubauen, zu testen und zu warten. Dann bin ich zart auf das Thema "Fahrgeschäfte" gekommen, weil mir dort diese TypAct-Steuerungen auch aufgefallen sind.

Und jetzt wird es interessant. Dem oben genannten Klöckner-Ingenieur war auch aufgefallen, daß sich damals Hersteller von Kirmes-Fahrgeschäften für die TypAct-Steuerungen interessiert haben und diese orderten. Natürlich, so sagte er, kann und könnte man auch Fahrgeschäftssteuerungen damit realisieren, aber das wäre wie mit "Kanonen auf Spatzen" zu schießen. Schon damals soll es einfachere(!) und deutlich preiswertere(!) Lösungen gegeben haben, aber da der Kunde nunmal König war und ist, wurden die die Kasse füllenden TypAct-Umrichter fröhlich und reichlich verkauft und in den Einsatz (auch) im Kirmesbereich gebracht.

Mittlerweile, so sagte er, unterstützt der Nachfolger von Klöckner-Möller, also die amerikanische Firma Eaton, die deutschen TypActs nicht mehr, sondern will (wahrscheinlich von Anfang an geplant, um den Markt nach und nach zu übernehmen), daß der Bestandskunde auf die amerikanische Technik wechselt und sich der deutschen Technik schnellstens entledigt. Dadurch kommt allerdings als Nebeneffekt der lebhafte Handel mit gebrauchten TypActs und deren Ersatzteilen ordentlich in Fahrt, bei Kunden, die ein älteres und bewährtes System nur mit geringen Mitteln am Laufen halten wollen.

Und damit sind wir beim Speedy und der Quintessenz dieses Beitrags: Meine Meinung durch die diversen Gespräche ist nun der, daß der teuer anmutende Austausch der Technik auf einfache Systeme mit Ersatzteilsicherheit, die z.B. auf Drehstrommotoren und deren Ansteuerung basieren, für den Speedy (und andere Altbauten) unausweichlich sind, um das Fahrgeschäft zukunftstauglich zu machen. Dadurch umgeht man lange Lieferzeiten und dubiose Beschaffungskanäle für Altelektrik, hat zwar eine ordentliche Investition, aber dann auch die Gewissheit, ein Fahrgeschäft zu besitzen, welches unter anderem durch die obligatorische Umrüstung der Elektrik auch im Falle eines Weiterverkaufs noch als bereicherndes Verkaufsargument dient. Das ist doch als Rückversicherung nicht zu verachten. Also: eindeutig PRO Speedy!
 
Ich verstehe nicht was du mir sagen willst? Dass ich kein Internet haben dürfte? Oder du bist Bill Gates? Oder der Speedy ist das Zukunftsmodell Nummer 1, mit dem Ossi Bruch Werksfahrer wird? Bitte drück dich klipp und klar aus.
Ich glaube, du verstehst schon... Du darfst Internet haben, ich bin nicht Bill Gates und ich denke nicht, dass sich Oscar Bruch Junior einen Speedy antun wird - sei es nun als Werksfahrer oder als Investition.

Versuchs einfach noch mal - du bist mit deinen Anspielungen ja auch nicht besonders deutlich...
 
Zu den Ersatzteilen und deren Beschaffung fällt mir noch eine persönliche Episode ein, die lange zurückliegt, über die ich aber bisher nicht berichtete. Also nun eine Kurzversion. Bei meinen damaligen Thermen-Besuchen zum wöchentlichen Reha-Kurs im Wasser lernte ich einen Senior in meiner Gruppe kennen, der sich als mittlerweile berenteter Ingenieur vom Elektrokonzern Klöckner-Möller aus Bonn (jetzt amerikanische Firma Eaton mit Großlager in Rheinbach) herausstellte.

Er war an der Entwicklung einer elektrischen Umrichter-Serie namens "TypAct" beteiligt, also sehr, sehr einfach ausgedrückt einem Bauteil, was aus Wechselstrom für eine Maschine "beherrschbaren Gleichstrom" macht. Er hielt mir einen einstündigen Vortrag über die TypActs, die seiner Aussage nach hauptsächlich im Bahnbereich bei der Steuerung großer Züge eingesetzt werden. So ist er dann unter anderem auch viel im Ausland unterwegs gewesen, um auf TypActs basierende Steuerungen einzubauen, zu testen und zu warten. Dann bin ich zart auf das Thema "Fahrgeschäfte" gekommen, weil mir dort diese TypAct-Steuerungen auch aufgefallen sind.

Interessant! Ich frage mich immer, wie das bei der Bahn gemacht wird? Da verlängert man doch gerade wieder die Lebensdauer der ersten ICE-Generation, die noch mit Drehstromtechnik aus den 80ern fährt. Oder was machen die ganzen privaten EVU, die der DB teilweise ihre alten Loks abgekauft hat?
SPS ist auch immer ein schönes Thema. Gibt noch genug in der Industrie, die SPS 5-Steuerungen haben :rolleyes:
 
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