Die Idee von Manian ist gar nicht so abwegig. Die Ausschreibung in 2 Lose aufteilen, jeder Bewerber kann nur bei einem Los den Zuschlag erhalten. Gibt es im ÖPNV schon lange. Problem wäre dabei wahrscheinlich das rotierende Prinzip. Idee wäre Los 1 das umsatzstärkere Fest am Deutzer Ufer, Los 2 Das umsatzschwächere Fest am Deutzer Ufer , dafür aber noch das Inselfest dazu. Finde das hat nichts mit einer rosaroten Brille zu tun.
Deutz ist das Paradebeispiel für Nächstenliebe und Gerechtigkeit oder wie?
Es gibt sehr viele Plätze, wo entschieden werden muss, wer das bessere Konzept hat. Köln ist einfach nur gross und in den Medien, darum bekannt.
Nur bevor ich solche Thesen der Gleichberechtigung aufstellen würde, würde ich mich mal fragen, ob ich genauso grossherzig wäre, wenn es um mein eigenes Geld ginge.
Im Kölner Fall hat eine Zusammenkunft von vielen, vor allem heimischen Schaustellern, GKS genannt, 50 Jahre die Kirmessen ausgerichtet.
Es bewirbt sich ein nicht ortsansässiger Schausteller mit einem, in dem Moment, besseren Konzept, und èrhält den Zuschlag.
Nach diesem Warnschuss bemüht sich die GKS nachzubessern.
Es entscheiden neue Richtlinie, und die Kirmesorganisation wird nun für 5 Jahre an egal wen vergeben. Das bedeutet Planungssicherheit.
Und jetzt sollen die sich die Feste teilen, damit alles ganz harmonisch ist?
Was denkst du denn, wie es weitergeht?
Dann kommt der Herr von der Gathen mit einem Konzept, und der Herr Schönseifen, und dann? Sollen die sich das auch alle teilen? Und wenn der Herr Milz dann auch noch kommt?
Das sind wirklich weltfremde Vorstellungen.